Streiks in Südkorea
Die Streikbewegung in Südkorea aus der Sicht des koreanischen Fernsehens.
Eindrucksvolle Bilder…
Distanzierungserklärung
Am 22.11.2009 erschien auf der Frontpage der „Linken Zeitung“, in deren Redaktion ich mitarbeite, ein Artikel mit folgender Überschrift:
Verschwörungstheorien – Gefahr für die Demokratie
Die Übernahme dieses Artikels auf die Frontpage der Linken Zeitung geschah nicht mit meiner Billigung und Zustimmung. Ich habe intern gegen diesen Vorgang protestiert.
Ich distanziere mich mit aller Klarheit und aller Entschiedenheit von diesem Artikel.
Die Webseite, von der dieser Artikel entnommen wurde, stellt nach meiner Meinung und nach meiner Einschätzung und nach meiner Meinung eine zionistische Webseite dar, deren Aufgabe es ist, Desinformation und Desoranisation in die Linke hineinzutragen.
Die Webseite „Faschismus 2.0“ zählt offensichtlich zu den Organisatoren des SA-Angriffes auf eine Veranstaltung des Cafe Voltaire in Frankfurt im Oktober. Die Linke Zeitung berichtete darüber:
Hetzkampagne und Blockade wie früher von der SA
Antideutsche Provokation in Frankfurt/Main verhindert
Für den Erhalt der freien Meinungsbildung
Um so unverständlicher, dass am 22.11.2009 ein aussergewöhnlich übler Hetzartikel der aus meiner Sicht neofaschistischen Webseite „Faschismus 2.0“ als Leitartikel in der Linken Zeitung erschien. „Faschismus 2.0“ zählte nämlich anscheinend zu den wesentlichen Organisatoren des SA-Angriffes in Frankfurt und brüstet sich sogar damit.
Diese Webseite brüstet sich auch damit, mit staatlichen Apparaten verquickt zu sein:
Der Artikel selbst ist unsachlich, beleidigend, in keiner Weise differenzierend und dient letztlich der Verbreitung folgender These:
Wer die Version der Bush-Regierung zu den Vorgängen am 11.9.2009 in den USA anzweifelt, der ist ein Faschist.
Erschien zuvor in der Linken Zeitung ein anderer Artikel, der auf eine sich abzeichnende Spaltung in der 911-truther-Bewegung hinwies (was den tatsächlichen Vorgängen durchaus entspricht), so beschränkt sich dieser Artikel auf reine Diffamierung.
Offensichtlich wird der Umstand ausgenutzt, dass zionistische Gruppen es immer noch schaffen, sich als „links“ darzustellen. Es geht aber eigentlich um die Verlängerung der permanenten Medienkampagne zur Unterdrückung von Zweifeln an der Version der Bush-Regierung über die Vorgänge am 11.9.2001.
Letztlich wird suggeriert: wer diese (vollkommen absurde und widersprüchliche) Version einer kriegsverbrecherischen Regierung anzweifelt, glaubt auch an Illuminaten, an „jüdische Weltverschwörung“, an „Reichsflugscheiben“, an die „Hohlweltheorie“ und an reptilienartige Aliens. Es handelt sich aus meiner Sicht um eine fortgesetzte Kampagne der „roten Heringe“ zu 911. Es liegt nahe, eine Neuauflage von COITELPRO – Strategien zu vermuten.
Der Leitende Redakteur der Linken Zeitung war sich möglicherweise nicht darüber im Klaren, dass er selbst jederzeit auch ins Diffamierungsschema dieser Gruppierung fallen würde, denn die Linke Zeitung wirbt ja auch für einen 911-kritischen Film von Nuovoviso auf der Titelseite.
Der Artikel der nach meiner Einschätzung getarnten zionistischen Webseite Faschismus 2.0 beginnt folgendermaßen:
Wir haben schon vor längerem die evidenten Verbindungen der „Truther“-Szene zu rechtsextremistischen Ideologien und Ideologen festgestellt und vor der Zusammenarbeit mit dieser Szene mehrfach gewarnt.
„Wir“. Ich lasse mal offen, wen ich hinter diesem „wir“ vermute. Hier wird also nicht von einer Spaltung der „truther“-Szene gesprochen (die eine Tatsache ist), sondern davon, dass DIE Truther-Szene schlechthin „evidente Verbindungen“ zum Rechtsradikalismus hätte. Da ich mich selbst zu den Truthern zähle, betrachte ich diesen Satz als pure Hetze und Verleumdung.
Der Blog „Mein Parteibuch“ ging auf diesen Artikel näher ein.
Ich beschäftige mich eigentlich schon seit längerem nicht mehr ausführlicher mit dergleichem Dreck. Der Schock war daher groß, ausgerechnet ein solches Machwerk als Leitartikel in der Linken Zeitung vorzufinden.
Derzeit bin ich wirklich sehr damit beschäftigt, Artikel mit höchst wichtigen aktuellen Inhalten aus dem ostasiatischen Raum vorzubereiten. Eigentlich fehlt mir die Zeit, mich mit solch lumpigen Texten herumzuschlagen.
Daher in aller Kürze:
„Auch wenn natürlich nicht jeder Anhänger dieser Szene per se faschistisch ist, so sehen wir Verschwörungstheorien doch als strukturell faschistisch und antisemitisch, weil alle Zentralsteuerungsmythen sich letztlich auf einen großen Plan berufen, der wiederum von den Illuminaten, die nichts anderes sind als eine Kodierung für „Juden“ gesteuert wird.“
Ein wirklich atemberaubendes Amalgam: Verschwörungstheorien (also auch das Anzweifeln der offiziellen 911-Verschwörungstheorie) = faschistisch, weil alle „Zentralsteuerungsmythen“ = Illuminatentheorie = „jüdische Weltverschwörung“.
Alle Gleichheitszeichen hier sind reine Suggestion, pure Unterstellung.
Eine Theorie über eine stattfindende Verschwörung beinhaltet nicht notwendigerweise einen Zentralsteuerungsmythos (wenn 911 das Ergebnis einer zentralgesteuerten Operation verdeckter Apparate war – was meiner Ansicht nach offensichtlich ist – dann heisst das nicht auch gleichzeitig, dass alle politischen und gesellschaftlichen Vorgänge auf der Welt „zentralgesteuert“ von einer „Weltelite“ oder einer „geheimen Weltregierung“ sind).
Es gibt gute Gründe, Zentralsteuerungsmythen gegenüber kritisch zu sein, denn der Kapitalismus ist sicherlich nicht das Ergebnis einer Verschwörung, aber die Macht der (miteinander verhalten konkurrierenden) imperialistischen Apparate (allein die finanzielle Macht der CIA durch den weltweiten Drogenschmuggel) ist sehr real.
Zweifel an der offiziellen 911-Surprise-Theorie haben auch direkt nichts mit „Illuminatenlegenden“ zu tun. Die lächerliche Illuminatenlegende stammt schon aus dem 19. Jahrhundert und wurde damals von der klerikalen Reaktion lanciert, um die bürgerlichen Revolutionen und antimonarchistische Bewegungen zu diskreditieren. Derzeit wird sie von rechtsextremer Seite wieder aufgewärmt und zur Desorientierung der „Truther“ propagiert.
Auch ist diese abstruse Illuminatenlegende nicht notwendigerweise deckungsgleich mit der Jüdischen-Weltverschwörungstheorie (aus den Werken von Henry Ford). Allerdings ist wahr, dass rechtsradikale Kreise speziell in den USA (es gibt dort ein stabiles klassisch arbeiterfeindliches und judenfeindliches Lager auf der Rechten) versuchen, die poluläre Losung „911 was an inside job“ durch die antisemitische Legende „911 was a jude job“ zu verzerren (Hintergrund ist die vermutete Beteiligung des Mossad an 911, was selbst wenn diese Annahme zuträfe, diese Parole in keiner Weise rechtfertigen würde, denn der Mossad ist schließlich nicht gleichbedeutend mit „den Juden“).
Und so weiter.
Der Begriff 911 steht natürlich nirgendwo DIREKT in dem Artikel. Aus meiner Sicht ein Beweis für die wirklich sorgfältige und geschickte Arbeit der – wie soll ich sagen? – „Denkfabriken“ hinter solchen Diffamierungsstrategien. Aber es weiß doch jedes Kind, dass erst mit 911 das Wort „Verschwörungstheorie“ mit seinem abwertenden Beiklang in den allgemeinen Sprachgebrauch gekommen ist.
Für wie dumm werde ich da eigentlich gehalten?
JEDER Leser wird mit „Verschwörungstheorie“ 911 assoziieren, weil die Medien diese Assoziation den Mainstreamlesern seit 2001 einpeitscht. Also letztlich kommt rüber, was suggeriert werden soll: wer 911-Surprise anzweifelt, ist bereits im faschistischen Fahrwasser.
Zum Abschluss zur Verdeutlichung noch ein wahrhaft geniales und überaus deutliches Zitat aus dem bewussten Artikel:
„Alle Verschwörungstheorien haben eines gemeinsam: sie gehen davon aus, dass der Status quo nicht akzeptabel ist.“
So lasst uns denn alle die Einsicht haben, dass die vorhandene Welt eben doch die beste aller denkbaren ist….
„Verschwörungstheorien sind weder ein gesunder Ansatz zur (berechtigten) Kritik an gesellschaftlichen Verhältnissen noch bieten sie wirkliche Lösungen. Vielmehr verfestigen sie Vorurteile, schaffen Agressionen, führen zu Rückzug aus gesellschaftlichen Aktivitäten und Mitgestaltungsmöglichkeiten und sind somit eine Gefahr für die demokratisch Gesellschaft. „
Kommentar noch nötig? Die Linke Zeitung versteht sich sinnvollerweise als pluralistisches linkes Medium. Aber was hat das noch, selbst im weitesten Sinne, mit „links“ zu tun?
Um nicht missverstanden zu werden:
Ich bin keineswegs der Auffassung, dass rein diffamierende Artikel wie dieser unterdrückt gehören. Das ist ohnehin klar.
Aber es macht einen Unterschied, ob auf solche Artikel hingewiesen wird, sie diskutiert werden oder auf sie Bezug genommen wird, oder ob sie Leitartikel sind in einem Medium, in dem ich auch publiziere.
Ich distanziere mich also persönlich in aller Form von diesem Artikel und dem Umstand, dass er Leitartikel in der LZ war. Dies bin ich der Tatsache schuldig, dass ich selbst aus der hier in übelster Weise verleumdeten Truther-Bewegung komme.
Dixi et salvavi animam meam.
Südkorea: Generalstreik steht bevor!
Es versteht sich von selbst, dass diese Meldung in keinem deutschsprachigen Medium weder im Internet noch in einer Printausgabe zu lesen ist. Aber sie ist wahr. Im einstigen Musterland des US-Imperialismus steht ein Generalstreik unmittelbar bevor.
In Südkorea gibt es zwei große Gewerkschaftsverbände: den FKTU und den KCTU.
Der FKTU (Federation of Korean Trade Unions) wurde noch unter der Militärdiktatur begründet, im Jahr 1961 und war lange Jahre, bis 1997, der einzig zugelassene Gewerkschaftsverband. Es handelt sich ursprünglich also fast um so etwas wie eine „gelbe Gewerkschaft“ oder einen „Subatowschen Arbeiterverein“. Er stand selbstredend in den Zeiten der Diktatur auch unter Militäraufsicht.
Der KCTU entstammt der illegalen unabhängigen Arbeiterbewegung gegen die Militärdiktatur und wurde erst 1995 legalisiert. Er wird oft als „militanter Konkurrenzverband“ zum FKTU bezeichnet.
Doch das ist alles Geschichte. Die Gegenwart ist so: beide Gewerkschaften haben in Übereinstimmung miteinander für den kommenden Monat Dezember zum Generalstreik in Südkorea aufgerufen.
Seit Sonntag ist die Urabstimmung im ursprünglich regierungsfreundlichen FKTU in vollem Gange. Für diesen Verband sind 850000 Mitglieder zur Abstimmung aufgerufen.
An der Beteiligung des militanten KCTU besteht kein Zweifel, am 25.11.2009 erklärte ein Sprecher des FKTU, dass ab 8. bzw 9.November beide Gewerkschaftsverbände gemeinsam in den Streik gehen.
Besetzungsstreik bei Ssangyong nach 77 Tagen siegreich beendet
Der Besetzungsstreik bei Ssangyong / Poengtaek in Südkorea ist nach 77 Tagen erfolgreich beendet worden.
Doro-Chiba: Sit-in strike Ssangyong Motors’ Union PART1
Doro-Chiba: Sit-in strike Ssangyong Motors’ Union PART2
Deklaration des südkoreanischen Gewerkschaftsverbandes KCTU dazu.
Video vom 5.August
Video vom 9. August
Neue Videos aus Honduras (Stand 3.7.2009)
Demonstrierende Garifunas 2.7.2009. Was sind Garifunas?
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29.6.2009. Berichte darüber, dass honduranische Polizisten verletzte Demonstranten aus dem Krankenhaus holten (wenn ich richtig verstanden habe)
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Massiver Militär- und Polizeieinsatz, Tränengas, Strassenkämpfe:
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Zusammenstösse zwischen Polizei und Demonstranten 29.6.2009. Rufe „Basura“ (Müll) beziehen sich auf die Golpisten.
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Strassenkämpfe, 30.6.
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Demos 2.7. (sehr kurz jeweils)
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Telesur 30.6.2009 zeigt schwere Strassenauseinandersetzungen, darunter sichtlich vollkommen unnötige Knüppelschläge gegen bereits verhaftete Personen; Massenverhaftungen; ein blutig geprügelter Demonstrant:
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Strassenkämpfe 1.7. Im Video und im Begleittext werden die Artikel der honduranischen Verfassung wiedergegeben, die das Widerstandsrecht gegen einen Putsch beinhalten:
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Noch ein Video von der Demonstration vor dem Präsidentenpalast am 29.6.2009(upload 30.6.). Der Interviewte ist gemäß Untertitel ehemaliger Berater des Arbeitsinisteriums und erläutert, das die Putschisten eine Kontinuität zu früheren Militärdiktaturen in Honduras darstellen. Er behauptet, dass „Bataillone“ den Putschisten die Gefolgschaft verweigert haben. Eindrucksvolle Bilder von der Kundgebung:
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Demonstration am 29.6.2009 in El Progreso, Yoro. Polizisten wirken hier noch unsicher.
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Gestern (2.7.) hochgeladen. Wieder El Progreso, Demo. Sichtlich improvisierte „Pickets“ bei den Demonstranten, sowie die honduranische Flagge.
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Upload 30.6. Über die Polizeirepression (Verhaftungen, Eindringen in Wohnungen)
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Bericht Telesur, 30.6.2009. Verlesen wird eine Erklärung der Lehrer des Landes, die den Putsch verurteilen. Sichtbar sind u.a. Barrikaden.
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Neue Videos aus Honduras
Alle Videos wurden am 1.7.2009 hochgeladen.
Video mit Bildern, der Sprecher erklärt auf spanisch, dass die Arbeiterbevölkerung von Honduras bislang aus dem politischen System faktisch ausgeschlossen war.
Demonstration in San Pedro Sula / Honduras
Barrikaden in San Pedro Sula
Demonstration in La Ceiba
Solidaritätsdemonstration in Buenos Aires mit dem honduranischen Volk, gegen den Putsch
Staatsstreich in Honduras: Videos
Vom Staatsstreich des Militärs in Honduras tauchen die ersten Videos bei youtube auf.
Ich gebe einen groben Überblick. UPDATES immer ganz unten!
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Venezolanisches Fernsehen http://www.vtv.gob.ve/noticias-internacionales/20151
Interview mit Patricia Rodas, Aussenministerin der weggeputschten honduranischen Regierung (in Mexiko). Die mexikanische Regierung setzt demnach auf „Dialog“ mit den Putschisten und will „vermitteln“; Rodas beharrt darauf, dass der Putsch illegal ist.
http://www.youtube.com/watch?v=OUFLYwu7FiU
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Erklärung des gekidnappten und nach Costa Rica ausgewiesenen Präsidenten Zalaya aus Costa Rica. Am Anfang Videoaufnahmen von Demonstranten, die sich dem Militär entgegenstellen und mit den Soldaten diskutieren:
http://www.youtube.com/watch?v=MIhjhkn2SIU
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Die FMLN – Regierung in El Salvador erklärt Solidarität mit Zelaya (gegen den der Putsch sich richtete):
http://www.youtube.com/watch?v=Py0CI3RW5aE
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Spontane Demonstration in den Abendstunden des 28.6.2009 im Zentralpark von San Pedro Sula:
http://www.youtube.com/watch?v=h0tzdmAWF8c
http://www.youtube.com/watch?v=MxrUKa8SwsQ
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Solidaritätsvideo von MPT / Movimiento de los Pueblos y los Trabajadores Región de Coquimbo CHILE mit aktuellenVideoaufnahmen, hochgeladen 28. Juni 2009, unterlegt mit Musik von Victor Jara (El derecho de vivir en paz):
http://www.youtube.com/watch?v=gQaOXZH2xn8
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Demonstration vor dem vom Militär besetzten Präsidentenpalast in Tegucigalpa. Die Stimmung ist wütend, militant, aber weitgehend friedlich (außer brennenden Autoreifen und einzelnen Knüppeln). Es dürfte sich um einige tausend handeln. Hochgeladen am 28. Juni 2009 :
http://www.youtube.com/watch?v=5YCnp6MjFzo
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Weiteres Video von der spontanen Demo vor dem Präsidentenpalast, hochgeladen 28.6.2009. Das putschende Militär ist offensichtlich nicht Herr der Strasse. Das entrollte Transparent zeigt die Losung „No al terrorismo mediatico“, was so viel heisst wie „Nein zum Medienterrorismus“. Das Megaphon gibt die Verhaftung der Botschafter von Nicaragua, Kuba und Venezuela bekannt:
http://www.youtube.com/watch?v=UT241f3ECVU
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Besetzung von RADIO PROGRESO durch das Militär während des Staatsstreiches, um 10:00 am 28/06/09 und Demonstranten vor dem Gebäude des Senders, Sprechchöre skandierend „El pueblo unido james sera vencido“ (Das vereinigte Volk kann nicht besiegt werden). Die Soldaten wirken unsicher gegenüber den Demonstranten:
http://www.youtube.com/watch?v=Jz11fCvXyK4
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Strassenszenen in Tegucipalpa 28.6.2009. Die Strassen wie ausgestorben, die Staatsmedien sind geschlossen:
http://www.youtube.com/watch?v=Ab5GK4o87bY
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Venezolanisches Fernsehen, 28. Juni 2009, Telefonbericht. Demonstranten in Tegucipalpa diskutieren erregt mit den Putschsoldaten, Frauen schlagen mit Fäusten auf Putschisten ein, usw:
http://www.youtube.com/watch?v=R8HY1-TvaVo
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Weitere Bilder des venezolanischen Fernsehens. Demonstranten stellen sich den Militärs entgegen. 29. Juni 2009. Transparente fordern die „Vierte Urne“ ein (Abstimmung über eine neue Verfassung“. Militär besetzt und schließt das Staatsfernsehen:
http://www.youtube.com/watch?v=lw16plX7quU
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28.6. hochgeladen. Spontane Massendemonstration in Tegucigalpa:
http://www.youtube.com/watch?v=lUZih_qMUPM
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Wenn ich esrichtig sehe: Demonstranten demolieren einen Pressestand von „la Prensa“, wahrscheinlich eine Zeitung der Oligarchie:
http://www.youtube.com/watch?v=hPhKcDgtjck
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30.6.2009 hochgeladen. Interview mit Demonstranten vor dem geschlossenen Radio Progresso. Die Demonstranten sind erregt und skandieren Sprechchöre gegen den Putsch-Präsidenten. ES werden Sprechchöre gerufen im Hintergrund „Insurrection popular!“ (Volksaufstand!):
http://www.youtube.com/watch?v=XU6NKEnhC9M
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Ein weiteres Video zeigt Demonstranten bei Radio Progresso, 29.6. hochgeladen:
http://www.youtube.com/watch?v=iJb1sAge5DU
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Zusammenstösse zwischen Demonstranten und der Polizei gestern 29.6.2009, hochgeladen am 30.6.2009:
http://www.youtube.com/watch?v=xTdK8xaQlEk
http://www.youtube.com/watch?v=UeVCgoy0xgQ
http://www.youtube.com/watch?v=Yu7PAJKRIa8
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Filmberichte von „El Heraldo“, Tegucigalpa/Honduras – es handelt sich vermutlich um ein Presseorgan der Oligarchie:
http://www.youtube.com/watch?v=kWT_Bm6Y0g8
Weitere Links zu den US-Massakern während des Korea-Krieges
Weitere interessante Links zum Thema der US-Massaker während des Koreakrieges. Diese wurden bis zum Jahr 2000 von der „westlichen“ Geschichtsschreibung völlig verschwiegen.
AG Friedensforschung an der Uni Kassel zitiert Neues Deutschland von 26. Juli 2008 über das Ende des Koreakrieges (27.Juli 1953): „In der Zeit vom 25. Juni 1950 bis zum 27. Juli 1953 kamen nach konservativen westlichen Schätzungen über 4,6 Millionen Koreaner ums Leben, einschließlich drei Millionen Zivilisten im Norden und 500 000 Zivilisten im Süden der Halbinsel.“ Berichte über eine Guerillia in Südkorea, die bis 1952 andauerte.
BBC News Online 11 January, 2000: US-Staatssekretär Caldero erkennt die Leiden der Korea-Massaker an. Es handelte sich allerdings nur um das No Gun Ri – Massaker, das sich in keiner Weise mehr vertuschen liess, da US-Veteranen, die an dem Massaker beteiligt waren, sich offenbart hatten.
BBC News Online 22 March, 2000: Nordkorea fordert Untersuchung der Massaker während des Koreakrieges.
BBC Online April 2000: „Neue Beweise für Massentötungen während es Koreakrieges“: das Massaker von Dokchon, die Massenertränkung von Pohang
WDR: „Das Massaker von No Gun Ri“ (Korea 1950) Sendedatum:
Donnerstag, 29. März 2007. „Es war ein Massaker an unschuldigen Zivilisten. Kaltblütig ausgeführt von Soldaten der amerikanischen Armee, befohlen von höchsten Generälen.“
freitag.de, 20.04.2007 „Ein Schutzwall aus Leichen“ Über das No Gun Ri Massaker 1950 , das jahrzehntelang den nordkoreanischen Truppen fälschlicherweise angelastet worden war, aber tatsächlich durch US-Truppen gerichtet wurde. Auch über die Operation Operation Rattentöter, ein anderes Massaker an ser südkoreanischen Bevölkerung in einer späteren Phase des Koreakrieges, und zwar 1951-52. Demnach gab es in Südkorea bis 1952 noch eine anti-Rhee und anti-US-Guerillia.
BBC News 18 August 2008: Exhumierung von Massengräbern (aufgrund Koreakriegsmassaker) in Deagu
Huffington Post, May 18, 2008: Massenmorde in Südkorea 1950 wurden vor der Geschichte verborgen. Der Artikel berichtet davon, dass Journalisten im Jahr 1950 durchaus von den Massenmorden berichten wollten, aber von ihren Vorgesetzten abgeblockt wurden. So dem Journalisten James Cameron geschehen bei dem Magazin London’s Picture Post. Derv Hournalist Alan Winnington von The Daily Worker berichtete auch über die Massaker, wurde von der US-Botschaft in London der Fälschung bezichtigt. Der Associated Press Korrespondent O.H.P. King brichtete auch über die Massenmorde des Rhe-Regimes, ebenso verschiedene US-Offiziere und Diplomaten,d eren Berichte allesamt unterdrückt wurden.
FAZ-NET, 19. November 2008: Korea-Krieg 1950 bis 1953: Wirkung und Wahrnehmung (Buchbesprechung) „Der Ort No Gun Ri, wo bei Beginn des Krieges koreanische Flüchtlinge getötet wurden, steht stellvertretend für andere Massaker, die es wohl gegeben hat.“. Ansonsten ist der Artikel, wie von der FAZ nicht anders zu erwarten, abwieglerisch bis zum Abwinken.
Artikel in SPIEGEL ONLINE 25.07.2006: „Hunderte Flüchtlinge starben „Ende Juli 1950 in der koreanischen Stadt No Gun Ri im amerikanischen Kugelhagel. Ein Versehen, hieß es stets von Seiten der US-Armee dazu. Nun sind Dokumente aufgetaucht, die zeigen: Das Massaker, eins der schlimmsten des 20. Jahrhunderts, war angeordnet.“
Eine Bemerkung am Rande: Der SPON – Artikel ist mit einigen Fotos illustriert, darunter dieses hier miteinem US-amerikanischen Panzer. Die Bildbeschreibung dazu lautet: Ein US-Panzer rollt am 26. Juli 1950, Tag des Massakers, durch die Straßen von Yongdong nahe No Gun Ri. Später fiel die Stadt in die Hände nordkoreanischer Streitkräfte. Das ist insofern aufschlussreich, als die landläufigen Propagandalegenden zum Koreakrieg stets behaupten, dass die südkoreanische Armee bei Ausbruch des Krieges (einen Monat zuvor) keine Panzer und schweren Waffen besessen habe, und manchmal noch dreister, es wären bei Kriegsbeginn auch keine US-Truppen im Lande gewesen. Ich bin auf den Umstand ja schon eingegangen (Thema „Panzerüberlegenheit Nordkoreas…).
wikipedia in deutsch zum Massaker von No Gun Ri: http://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Nogeun-ri
wikipedia in deutsch zum Massaker von No Gun Ri: http://en.wikipedia.org/wiki/No_Gun_Ri
Zum 25.6.1950 – Beginn des Koreakrieges
in der Linken Zeitung, noch etwas überarbeitet:
- 1. Teil: Revolution in Korea 1950 * Die USA betrieben von Anfang an einen Separatstaat im Süden * Appeasementpolitik des Stalinismus
- 2. Teil: Charakter der Syngman Rhee – Regierung und der Republik Südkorea vor 1950 * Nordkorea vor 1950 *Dauernder Grenzkrieg am 38. Breitengrad schon im Jahr 1949 * Gleitender Übergang vom ständigen Grenzkrieg zum “Koreakrieg”
- 3. Teil: * Die harten Fakten zum 25.6.1950 * “Wahrnehmungsmanagement” durch die imperialistische Propaganda * Gesamteinschätzung der Juni-Ereignisse 1950 *
- 4. Teil: Ein wichtiges und sehr essentielles Ereignis zu Kriegsbeginn: das Bodo League Massaker * Wie fälscht man Geschichte? Was war mit den Resolutionen des UN-Sicherheitsrates gegen Nordkorea? *Die Panzerüberlegenheit Nordkoreas – Beweis für die Überfalltheorie?
- Schlusswort und Quellenangaben


