Besetzungsstreik bei Ssangyong nach 77 Tagen siegreich beendet
Der Besetzungsstreik bei Ssangyong / Poengtaek in Südkorea ist nach 77 Tagen erfolgreich beendet worden.
Doro-Chiba: Sit-in strike Ssangyong Motors’ Union PART1
Doro-Chiba: Sit-in strike Ssangyong Motors’ Union PART2
Deklaration des südkoreanischen Gewerkschaftsverbandes KCTU dazu.
Video vom 5.August
Video vom 9. August
Neue Videos aus Honduras (Stand 3.7.2009)
Demonstrierende Garifunas 2.7.2009. Was sind Garifunas?
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29.6.2009. Berichte darüber, dass honduranische Polizisten verletzte Demonstranten aus dem Krankenhaus holten (wenn ich richtig verstanden habe)
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Massiver Militär- und Polizeieinsatz, Tränengas, Strassenkämpfe:
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Zusammenstösse zwischen Polizei und Demonstranten 29.6.2009. Rufe „Basura“ (Müll) beziehen sich auf die Golpisten.
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Strassenkämpfe, 30.6.
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Demos 2.7. (sehr kurz jeweils)
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Telesur 30.6.2009 zeigt schwere Strassenauseinandersetzungen, darunter sichtlich vollkommen unnötige Knüppelschläge gegen bereits verhaftete Personen; Massenverhaftungen; ein blutig geprügelter Demonstrant:
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Strassenkämpfe 1.7. Im Video und im Begleittext werden die Artikel der honduranischen Verfassung wiedergegeben, die das Widerstandsrecht gegen einen Putsch beinhalten:
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Noch ein Video von der Demonstration vor dem Präsidentenpalast am 29.6.2009(upload 30.6.). Der Interviewte ist gemäß Untertitel ehemaliger Berater des Arbeitsinisteriums und erläutert, das die Putschisten eine Kontinuität zu früheren Militärdiktaturen in Honduras darstellen. Er behauptet, dass „Bataillone“ den Putschisten die Gefolgschaft verweigert haben. Eindrucksvolle Bilder von der Kundgebung:
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Demonstration am 29.6.2009 in El Progreso, Yoro. Polizisten wirken hier noch unsicher.
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Gestern (2.7.) hochgeladen. Wieder El Progreso, Demo. Sichtlich improvisierte „Pickets“ bei den Demonstranten, sowie die honduranische Flagge.
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Upload 30.6. Über die Polizeirepression (Verhaftungen, Eindringen in Wohnungen)
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Bericht Telesur, 30.6.2009. Verlesen wird eine Erklärung der Lehrer des Landes, die den Putsch verurteilen. Sichtbar sind u.a. Barrikaden.
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Neue Videos aus Honduras
Alle Videos wurden am 1.7.2009 hochgeladen.
Video mit Bildern, der Sprecher erklärt auf spanisch, dass die Arbeiterbevölkerung von Honduras bislang aus dem politischen System faktisch ausgeschlossen war.
Demonstration in San Pedro Sula / Honduras
Barrikaden in San Pedro Sula
Demonstration in La Ceiba
Solidaritätsdemonstration in Buenos Aires mit dem honduranischen Volk, gegen den Putsch
Staatsstreich in Honduras: Videos
Vom Staatsstreich des Militärs in Honduras tauchen die ersten Videos bei youtube auf.
Ich gebe einen groben Überblick. UPDATES immer ganz unten!
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Venezolanisches Fernsehen http://www.vtv.gob.ve/noticias-internacionales/20151
Interview mit Patricia Rodas, Aussenministerin der weggeputschten honduranischen Regierung (in Mexiko). Die mexikanische Regierung setzt demnach auf „Dialog“ mit den Putschisten und will „vermitteln“; Rodas beharrt darauf, dass der Putsch illegal ist.
http://www.youtube.com/watch?v=OUFLYwu7FiU
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Erklärung des gekidnappten und nach Costa Rica ausgewiesenen Präsidenten Zalaya aus Costa Rica. Am Anfang Videoaufnahmen von Demonstranten, die sich dem Militär entgegenstellen und mit den Soldaten diskutieren:
http://www.youtube.com/watch?v=MIhjhkn2SIU
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Die FMLN – Regierung in El Salvador erklärt Solidarität mit Zelaya (gegen den der Putsch sich richtete):
http://www.youtube.com/watch?v=Py0CI3RW5aE
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Spontane Demonstration in den Abendstunden des 28.6.2009 im Zentralpark von San Pedro Sula:
http://www.youtube.com/watch?v=h0tzdmAWF8c
http://www.youtube.com/watch?v=MxrUKa8SwsQ
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Solidaritätsvideo von MPT / Movimiento de los Pueblos y los Trabajadores Región de Coquimbo CHILE mit aktuellenVideoaufnahmen, hochgeladen 28. Juni 2009, unterlegt mit Musik von Victor Jara (El derecho de vivir en paz):
http://www.youtube.com/watch?v=gQaOXZH2xn8
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Demonstration vor dem vom Militär besetzten Präsidentenpalast in Tegucigalpa. Die Stimmung ist wütend, militant, aber weitgehend friedlich (außer brennenden Autoreifen und einzelnen Knüppeln). Es dürfte sich um einige tausend handeln. Hochgeladen am 28. Juni 2009 :
http://www.youtube.com/watch?v=5YCnp6MjFzo
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Weiteres Video von der spontanen Demo vor dem Präsidentenpalast, hochgeladen 28.6.2009. Das putschende Militär ist offensichtlich nicht Herr der Strasse. Das entrollte Transparent zeigt die Losung „No al terrorismo mediatico“, was so viel heisst wie „Nein zum Medienterrorismus“. Das Megaphon gibt die Verhaftung der Botschafter von Nicaragua, Kuba und Venezuela bekannt:
http://www.youtube.com/watch?v=UT241f3ECVU
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Besetzung von RADIO PROGRESO durch das Militär während des Staatsstreiches, um 10:00 am 28/06/09 und Demonstranten vor dem Gebäude des Senders, Sprechchöre skandierend „El pueblo unido james sera vencido“ (Das vereinigte Volk kann nicht besiegt werden). Die Soldaten wirken unsicher gegenüber den Demonstranten:
http://www.youtube.com/watch?v=Jz11fCvXyK4
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Strassenszenen in Tegucipalpa 28.6.2009. Die Strassen wie ausgestorben, die Staatsmedien sind geschlossen:
http://www.youtube.com/watch?v=Ab5GK4o87bY
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Venezolanisches Fernsehen, 28. Juni 2009, Telefonbericht. Demonstranten in Tegucipalpa diskutieren erregt mit den Putschsoldaten, Frauen schlagen mit Fäusten auf Putschisten ein, usw:
http://www.youtube.com/watch?v=R8HY1-TvaVo
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Weitere Bilder des venezolanischen Fernsehens. Demonstranten stellen sich den Militärs entgegen. 29. Juni 2009. Transparente fordern die „Vierte Urne“ ein (Abstimmung über eine neue Verfassung“. Militär besetzt und schließt das Staatsfernsehen:
http://www.youtube.com/watch?v=lw16plX7quU
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28.6. hochgeladen. Spontane Massendemonstration in Tegucigalpa:
http://www.youtube.com/watch?v=lUZih_qMUPM
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Wenn ich esrichtig sehe: Demonstranten demolieren einen Pressestand von „la Prensa“, wahrscheinlich eine Zeitung der Oligarchie:
http://www.youtube.com/watch?v=hPhKcDgtjck
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30.6.2009 hochgeladen. Interview mit Demonstranten vor dem geschlossenen Radio Progresso. Die Demonstranten sind erregt und skandieren Sprechchöre gegen den Putsch-Präsidenten. ES werden Sprechchöre gerufen im Hintergrund „Insurrection popular!“ (Volksaufstand!):
http://www.youtube.com/watch?v=XU6NKEnhC9M
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Ein weiteres Video zeigt Demonstranten bei Radio Progresso, 29.6. hochgeladen:
http://www.youtube.com/watch?v=iJb1sAge5DU
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Zusammenstösse zwischen Demonstranten und der Polizei gestern 29.6.2009, hochgeladen am 30.6.2009:
http://www.youtube.com/watch?v=xTdK8xaQlEk
http://www.youtube.com/watch?v=UeVCgoy0xgQ
http://www.youtube.com/watch?v=Yu7PAJKRIa8
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Filmberichte von „El Heraldo“, Tegucigalpa/Honduras – es handelt sich vermutlich um ein Presseorgan der Oligarchie:
http://www.youtube.com/watch?v=kWT_Bm6Y0g8
Weitere Links zu den US-Massakern während des Korea-Krieges
Weitere interessante Links zum Thema der US-Massaker während des Koreakrieges. Diese wurden bis zum Jahr 2000 von der „westlichen“ Geschichtsschreibung völlig verschwiegen.
AG Friedensforschung an der Uni Kassel zitiert Neues Deutschland von 26. Juli 2008 über das Ende des Koreakrieges (27.Juli 1953): „In der Zeit vom 25. Juni 1950 bis zum 27. Juli 1953 kamen nach konservativen westlichen Schätzungen über 4,6 Millionen Koreaner ums Leben, einschließlich drei Millionen Zivilisten im Norden und 500 000 Zivilisten im Süden der Halbinsel.“ Berichte über eine Guerillia in Südkorea, die bis 1952 andauerte.
BBC News Online 11 January, 2000: US-Staatssekretär Caldero erkennt die Leiden der Korea-Massaker an. Es handelte sich allerdings nur um das No Gun Ri – Massaker, das sich in keiner Weise mehr vertuschen liess, da US-Veteranen, die an dem Massaker beteiligt waren, sich offenbart hatten.
BBC News Online 22 March, 2000: Nordkorea fordert Untersuchung der Massaker während des Koreakrieges.
BBC Online April 2000: „Neue Beweise für Massentötungen während es Koreakrieges“: das Massaker von Dokchon, die Massenertränkung von Pohang
WDR: „Das Massaker von No Gun Ri“ (Korea 1950) Sendedatum:
Donnerstag, 29. März 2007. „Es war ein Massaker an unschuldigen Zivilisten. Kaltblütig ausgeführt von Soldaten der amerikanischen Armee, befohlen von höchsten Generälen.“
freitag.de, 20.04.2007 „Ein Schutzwall aus Leichen“ Über das No Gun Ri Massaker 1950 , das jahrzehntelang den nordkoreanischen Truppen fälschlicherweise angelastet worden war, aber tatsächlich durch US-Truppen gerichtet wurde. Auch über die Operation Operation Rattentöter, ein anderes Massaker an ser südkoreanischen Bevölkerung in einer späteren Phase des Koreakrieges, und zwar 1951-52. Demnach gab es in Südkorea bis 1952 noch eine anti-Rhee und anti-US-Guerillia.
BBC News 18 August 2008: Exhumierung von Massengräbern (aufgrund Koreakriegsmassaker) in Deagu
Huffington Post, May 18, 2008: Massenmorde in Südkorea 1950 wurden vor der Geschichte verborgen. Der Artikel berichtet davon, dass Journalisten im Jahr 1950 durchaus von den Massenmorden berichten wollten, aber von ihren Vorgesetzten abgeblockt wurden. So dem Journalisten James Cameron geschehen bei dem Magazin London’s Picture Post. Derv Hournalist Alan Winnington von The Daily Worker berichtete auch über die Massaker, wurde von der US-Botschaft in London der Fälschung bezichtigt. Der Associated Press Korrespondent O.H.P. King brichtete auch über die Massenmorde des Rhe-Regimes, ebenso verschiedene US-Offiziere und Diplomaten,d eren Berichte allesamt unterdrückt wurden.
FAZ-NET, 19. November 2008: Korea-Krieg 1950 bis 1953: Wirkung und Wahrnehmung (Buchbesprechung) „Der Ort No Gun Ri, wo bei Beginn des Krieges koreanische Flüchtlinge getötet wurden, steht stellvertretend für andere Massaker, die es wohl gegeben hat.“. Ansonsten ist der Artikel, wie von der FAZ nicht anders zu erwarten, abwieglerisch bis zum Abwinken.
Artikel in SPIEGEL ONLINE 25.07.2006: „Hunderte Flüchtlinge starben „Ende Juli 1950 in der koreanischen Stadt No Gun Ri im amerikanischen Kugelhagel. Ein Versehen, hieß es stets von Seiten der US-Armee dazu. Nun sind Dokumente aufgetaucht, die zeigen: Das Massaker, eins der schlimmsten des 20. Jahrhunderts, war angeordnet.“
Eine Bemerkung am Rande: Der SPON – Artikel ist mit einigen Fotos illustriert, darunter dieses hier miteinem US-amerikanischen Panzer. Die Bildbeschreibung dazu lautet: Ein US-Panzer rollt am 26. Juli 1950, Tag des Massakers, durch die Straßen von Yongdong nahe No Gun Ri. Später fiel die Stadt in die Hände nordkoreanischer Streitkräfte. Das ist insofern aufschlussreich, als die landläufigen Propagandalegenden zum Koreakrieg stets behaupten, dass die südkoreanische Armee bei Ausbruch des Krieges (einen Monat zuvor) keine Panzer und schweren Waffen besessen habe, und manchmal noch dreister, es wären bei Kriegsbeginn auch keine US-Truppen im Lande gewesen. Ich bin auf den Umstand ja schon eingegangen (Thema „Panzerüberlegenheit Nordkoreas…).
wikipedia in deutsch zum Massaker von No Gun Ri: http://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Nogeun-ri
wikipedia in deutsch zum Massaker von No Gun Ri: http://en.wikipedia.org/wiki/No_Gun_Ri
Zum 25.6.1950 – Beginn des Koreakrieges
in der Linken Zeitung, noch etwas überarbeitet:
- 1. Teil: Revolution in Korea 1950 * Die USA betrieben von Anfang an einen Separatstaat im Süden * Appeasementpolitik des Stalinismus
- 2. Teil: Charakter der Syngman Rhee – Regierung und der Republik Südkorea vor 1950 * Nordkorea vor 1950 *Dauernder Grenzkrieg am 38. Breitengrad schon im Jahr 1949 * Gleitender Übergang vom ständigen Grenzkrieg zum “Koreakrieg”
- 3. Teil: * Die harten Fakten zum 25.6.1950 * “Wahrnehmungsmanagement” durch die imperialistische Propaganda * Gesamteinschätzung der Juni-Ereignisse 1950 *
- 4. Teil: Ein wichtiges und sehr essentielles Ereignis zu Kriegsbeginn: das Bodo League Massaker * Wie fälscht man Geschichte? Was war mit den Resolutionen des UN-Sicherheitsrates gegen Nordkorea? *Die Panzerüberlegenheit Nordkoreas – Beweis für die Überfalltheorie?
- Schlusswort und Quellenangaben
Video über den Arbeitskampf bei den Ssangyong Motorenwerken
UPDATE!
Leider nur in koreanisch und japanisch, aber mal sehen, ob wir ein eigenes Video dazu produzieren können mit dem Material:
Die URL: http://www.dailymotion.com/video/x9n677_20090621yyyyyyyyyyyyy_news
Der japanische Genosse und youtube-Nutzer dc2video lud den kompletten Film noch in zwei Teilen nach youtube hoch und stattete ihn mit einer deutschsprachigen Beschreibung aus, die einem Artikel der Linken Zeitung entnommen ist.
Herzlichen Dank an dc2video für die freundliche Unterstützung!
URL: http://www.youtube.com/watch?v=SnEsTgCyryQ
URL: http://www.youtube.com/watch?v=zguNkjUSz8U
Ergänzend ein historisches Video des youtube-Nutzers dc2video über die Aktionsform des Besetzungsstreiks, welcher besonders in den USA der 30er Jahre eine grosse Rolle spielte:
Erfolgreiche Aktionen von Zengakuren 14./15.Juni
Es fanden erfolgreiche Aktionstage des japanischen Studentenverbandes Zengakuren gegen die Repression an der Hosei Universität statt.
Am 14. März vor drei Jahren, wurde ich für meine Protesttätigkeit gegen die Hosei Hochschulverwaltung verhaftet, die ziemlich unerwartet und einseitig Anschlagtafeln der Studenten ohne irgendeine Rücksprache beseitigte. Die gleiche Hochschulverwaltung, die vor drei jahren die Polizei aufgefordert hatte, protestierende Studenten anzugreifen, liefert jetzt Studenten an die Polizei aus wegen der Beschädigung von Anschlagtafeln. Ich rufe Sie alle auf, alle Studenten, die ein echtes Menschenleben leben möchten, erheben Sie Ihre verärgerte Stimme gegen diese brutalen Akte Hosei Hochschulverwaltung. Was war auf den Anschlagtafeln der Hochschulverwaltung geschrieben, die angeblich von protestierenden Studenten beschädigt wurden?
Die Hochschulanschlagtafeln verkündeten das Hausverbot für den Campus jener Studenten, die von der Universität vertrieben wurden für ihre Aktivitäten für die Redefreiheit auf dem Campus, und auch jener, die es sich nicht leisten konnten, die teureren Hochschulgebühren zu zahlen. Ihre Namen wurden auf den Anschlagtafeln veröffentlicht und der Öffentlichkeit ausgesetzt .
This is a consequence of the policy of Hosei University administration that has deprived students of all the freedom of expression and the opportunity of education for years. It was published in the closing account in March that Hosei University lost 2,800 million Yen ($28 million) through money game. Could we allow it?
On April 24, 1500 students raised their voices to protest against the absurd situation of Hosei University. The university administration, in its desperate attempt to deny the reality, asked the police to arrest the organizers of April 24 rally, insisting that the students were manipulated by the protesting students. If the university administration resorts to such outrageous measures, we only have to break down this unbearable situation of Hosei University by our indignation.
Wir sind nun Augenzeugen eines gewalttätigen Kriegskurses. Ein aggressiver Krieg gegen Nordkorea wird angestrebt. Die USA erleben eine ernste Krise des kapitalistischen Systems wie es in der glabalen Finanzkrise zum Ausdruck kam. Nicht zu vergessen: die politische Herrschaft der Liberal-Demokratischen Partei in Japan kollabiert. Wir müssen eine genaue Vorstellung der derzeitigen Situation entwickeln, die inmitten der niedergehenden Herrschaftssysteme abfallenden Regelungsystems und eines unvermeidlichen Kriegskurses ist.
In der „koreanischen Krise“ von 1994 zwang die US-Regierung Japan, effektive Kriegsunterstützung für einen US-Krieg anzubieten, 1000 anzeigend, zeigt diesen enthaltenen Transport von Militärwaren, Anwendung der japanischen Verkehrseinrichtungen, wie Flughäfen und Häfen, durch US-Streitkräfte und medizinische Mitarbeit in den Krankenhäusern, in etc. Zu dieser Zeit war japanisches herrschende Klasse nicht bereit, US-Nachfrage wegen der unzulänglichen Mobilisierung der Arbeiterverbände zur Seite der Regierung anzunehmen.
In the “Korean Crisis” in 1994, US government urged Japan to offer effective support to the US war, indicating 1000 points that included transportation of military goods, utilization of Japanese transport facilities, such as airports and harbors, by US forces, and medical cooperation in hospitals, etc. At that time, Japanese ruling class was not ready to accept US demand because of insufficient mobilization of labor unions to government’s side.
Jetzt hetzt das japanische herrschende Klasse für einen Versuch des Durcheinanderbringens der Arbeiterverbände, um die Nachfrage der Kriegmobilisierung zu befriedigen. Der Bankrott von GR. wird resultierend aus ungünstiger Rolle des Arbeiterverbandes erklärt und wird als Vorwand des weiteren Anschlusssprengens verwendet.
Now the Japanese ruling class is rushing for an attempt of disorganizing labor unions to meet the demand of war mobilization. The bankruptcy of GM is explained as a result of unfavorable role of the labor union and is used as pretext of further union busting.
What should universities and students do in face of the present grave situation? The essential task of education should be, in my conviction, to open up a brilliant future and the history could be created through destroying traditional value and mindset. It is impermissible, therefore, that students suffer severe repression for their activity to demand freedom on campus and they be forced to engage themselves in military research and be mobilized into war.
Hosei University struggle is for getting back and strengthening unity of students for the creation of a new university and a new society. The issue of war and the issue of destruction of comradely relation with other students are one and the same. For us students who live together on campus, friends and colleagues are extremely precious. When we rise up for the struggle in unity, we can no doubt change the present situation. Let’s raise our angry voices!
Einige Filme und Videos aus und über Südkorea – Nachkriegsgeschichte
Da ich mich derzeit aktualitätshalber (Atom- und Raketenkrise um Nordkorea) mit der koreanischen Geschichte beschäftige, möchte ich einige sehr interessante Videos aus youtube im deutschen Sprachraum vorstellen und knapp kommentieren.
Da wäre zunächst ein Wochenschaubericht in englischer Sprache, der im Jahr 1960 (also sieben Jahre nach dem Ende des Koreakrieges) vom Sturz des Massenmörders Syngman Rhee berichtet. „Unruhen auf dem Level einer Revolution“ (O-Ton). Bei der Gelegenheit wurde auch in westlichen Kinos ruchbar, dass Sygman Rhee die damaligen Wahlen (sowie alle vorangegangenen) gefälscht hatte.
Hören und sehen Sie selbst:
Doch die Kräfte, die Syngman Rhee an die Macht getragen hatten, waren nicht entmachtet. Südkorea erlebte dann eine neuerliche Diktatur unter Park Chung-Hee 1961-1979. In der offiziellen imperialistischen Propaganda der US-Apparate nannte sich das natürlich auch eine „Demokratie“, wie zuvor das Massakerregime Syngman Rhees. Park Chung-Hee war auch persönlich ein direkter Vertreter der ehemals mit dem japanischen Imperium kollaborierenden Oberschicht. Er wurde denn auch standesgemäß von seinem eigenen Geheimdienstchef – wohl aus persönlichen Gründen – umgebracht, was allerdings für die „Stabilität“ Südkoreas im Sinne des US-Imperiums untragbar war. Eine neue Diktatur musste her.
Ein wichtiger Wendepunkt war dann 1980 der Aufstand von Gwangju, auch das Massaker von Gwangju genannt. Der damalige neue Militärmachthaber Chun Doo Hwan liess Demonstrationen gegen seine neue Militärdiktatur zusammenschiessen und vor allem in der von jeher rebellischen Stadt Gwanju (Süd-Südwestkorea) richtete das Militär ein Massaker an, das zwar gemessen an dem Gemetzel des Bodo League Massakers „nur“ zwischen 200 (allerniedrigste Schätzungen) bis ca. 2000 (Angaben der Opferverbände) kostete, aber „dummerweise“ sich teilweise vor den Augen einer nicht mehr ganz so gehirngewaschenen „Öffentlichkeit“ stattfand. Immerhin berichteten damals auch deutsche Medien (sehr knapp) über diese Massenmorde, aber es reichte aus, das Militärregime (das natürlich die uneingeschränkte Unterstützung der Reagan-Regierung in den USA hatte) zumindest zu diskreditieren. Trotzdem regierte der Massenmörder von Gwanju noch bis 1988 und Südkorea wurde natürlich im medialen Hirnschiss hierzulande weiterhin eine „Demokratie“ genannt.
Für Südkorea war das Gwanju-Massaker ein Wendepunkt, die Bewegung zur Erkämpfung von echter und wirklicher Demokratie liess sich auch unter der neuen Diktatur nicht mehr unterdrücken. Gwanju gilt wegen des Mutes der damaligen Bevölkerung, die sich (anfangs völlig gewaltlos) dem Militär entgegenstellte, heute als „Schrein der koreanischen Demokratie“. Wie schon vor dem Koreakrieg stellte die Bevölkerung nach den ersten Massakern allerdings Einwohnerwehren auf und versuchten, international auf ihren Kampf gegen die Diktatur aufmerksam zu machen.
2007 erschien in Südkorea ein Spielfilm, der von diesem Massaker erzählt. Sein Name ist „18.Mai“ oder 518. Sie können unter dem Suchbegriff „518″in youtube und diversen Suchmaschinen suchen, ich glaube so ziemlich allen Koreanern ist geläufig, was der Begriff bedeutet.
Im ostasiatischen Raum erregte dieser Film sehr viel Aufsehen und Zuspruch. Es versteht sich – angesichts unserer völlig verblödeten und von US-Produktionen aus Hollywood geprägten Kinolandschaft – fast von selbst, dass dieser Film zwar in japanisch usw synchronisiert wurde, aber nicht etwa in deutsch (ob in englisch entzieht sich meiner Kenntnis).
In Youtube kursieren verschiedene Trailer dieses Filmes und in den üblichen 10Min-Bruchstücken ist er sogar insgesamt vorhanden.
Hier der Filmbeginn gerippt (die restlichen Stücke müssen Sie sich zusammensuchen…). Die völlig arglose Bevölkerung wird in Filmschnitten dargestellt, sowie das nahende Verhängnis.
Hier ein Trailer zu dem Film:
Ein weiterer Trailer:
Und noch ein Trailer von 518:
Hier die vollständige Sequenz aus dem Spielfilm, in der das Militär das Feuer auf die Bevölkerung eröffnet. Die Szene ist den realen Ereignissen fast minutiös nachgestellt. Eine dramaturgische Meisterleistung, auch wenn ich kein Wort verstehe:
Achtung! Ab hier „real life“. Das folgende sind keine Spielfilmausschnitte mehr.
Hier ein Videomitschnitt, der den Angriff der Polizei auf eine Gedenkveranstaltung zu dem Thema am 18.5.2008 zeigt (es ist offensichtlich immer noch nicht ausgestanden):
Dieses Video zeigt – von Musik untermalt – originale Bilder aus dem „Gwanju Uprising“. Zu sehen sind hier auch Bilder der Selbstverteidigungsgruppen der Einwohner, Milizen, die nach den ersten Gewalttätigkeiten des Militärs gebildet wurden.
Dieses Video enthält Filmaufnahmen aus dieser Zeit (1980) aber auch von der Bewegung der folgenden Jahre, die für die gefallenen Helden von Gwanju Gerechtigkeit einforderte. Eine in den 1990er Jahren eingesetzte Kommission gab die Zahl der Opfer des Gwangju-Massakers mit 207 Toten und etwa 1000 Schwerverletzten an. Opferorganisationen gehen von mindestens 1000 Toten und 15.000 Verletzten aus.
Schauen Sie sich die Filme ruhig an, sie machen klug, vor allem, wenn mal wieder von der südkoreanischen Demokratie die Rede ist. Jedes demokratische Recht musste nämlich in hartem und opferreichen Kampf der Diktatur abgetrotzt werden. Und der Kampf ist noch lange nicht zu Ende.


