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Anhänger des „Bochumer Programms“ sind davon überzeugt, dass Arbeit in der klassenlosen Gesellschaft ein äußerer Zwang bleibt und niemals Genuss wird

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Entgegen der Tatsache, dass Marx in den Grundrissen explizit von der travail attractif als der Selbstverwirklichung des Individuums spricht und Fourier das Verdienst zuspricht,

die Aufhebung nicht der Distribution, sondern der Produktionsweise selbst in höhre Form als ultimate object ausgesprochen zu haben

kontruiert Wal Buchenberg einen Gegensatz zwischen Fourier und Engels einerseits und Marx andererseits.

Leider aber hat er die entsprechenden von ihm zitierte Textpassage nicht nur verstümmelt, sondern auch in ihrem Zusammenhang nicht wirklich begriffen.

Marx sagt explizit, dass anziehende Arbeit nicht unbedingt ein Vergnügen, ein Amüsement ist und nennt als Beispiel das Komponieren.

Grundsätzlich aber bejaht er das „letzte Ziel“ der Ersetzung der Zwangsarbeit durch die anziehende Arbeit.

Die Vertreter der „dezentralen Bedarfswirtschaft“ als ultima ratio aber können sich offensichtlich eine auf insgesamt anziehender Arbeit (die nicht unbedingt ein Vergnügen ist) gar nicht vorstellen.

Wie darf man sich dann einen „dezentralen Bedarfs-Arbeitszwang“ vorstellen?

http://marx-forum.de/diskussion/forum_entry.php?id=6782

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Written by bronsteyn

21. März 2012 um 1:02 pm

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