Bronsteyns Agentur für Augenöffnung und kreative Weltveränderung

Volksmedien für Journalismus von unten

Einfach zu gut, um dem Vergessen anheim zu fallen

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Nein, ich kommentiere gar nichts.

Geniessen Sie das folgende Posting von Kim (jemand von der „Buchumer kommune“):

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Kim B.
06. April 2012 um 16:35 Uhr

Bronsteyn lässt nicht locker: Auf seinem Blog veranstaltet er nun eine Umfrage, in der er den „Bochumern“ unterstellte Auffassungen in suggestive Fragen umwandelt. Ohne diesen vordergründigen Blödsinn soll um Zustimmung geworben werden, dass die „Bochumer“

-Stalinisten
-in bürgerlichen, kapitalistischen Denkstrukturen befangen
-und für Zwangsarbeit sind
-und weder Marx noch Engels verstanden haben

Das ist ziemlich unverschämt weiter nicht schlimm.

Bronsteyn hat seine erste strategische Front gegen den Hauptfeind, nein, nicht gegen den Kapitalismus, sondern Wal Buchenberg (WB) gegründet. Wen anders als den wegen seiner Vielschreiberei geschmähten WB’schen Intimfeind systemcrash hätte er finden können. Dabei hätte dessen, diesmal in fast lyrischer, ans Herz rührenden Tonlage geschriebenen, Kommentar im Prinzip auch von den „Bochumern“ unterzeichnet werden können: denn es ging in dieser Diskussion darum, ob sich Menschen in einer postkapitalistischen Gesellschaft ihre Zwecke in freier Entscheidung selbst setzen und dafür ihren Verstand gebrauchen (Bochumer), oder ob sie dafür äußere (von einer Behörde festgelegte?) Anreize, Wettbewerbe u. ä. brauchen, um auf Trab gehalten zu werden, mit Freude zur Arbeit zu gehen (Bronsteyn). Bronsteyn hat die Bochumer mit seiner Lehre nicht überzeugen können. Weil es ihm nicht um Wissen ging, ist seine Leidenschaft mit ihm durchgegangen und schließlich in Hass auf die „Bochumer“ gemündet. So geht das eben mit den Gefühlen.

Das ist lächerlich.

Bronsteyn bezeichnet WB als einen Lügner weil der ihn bezüglich dessen Accountlöschung so verstanden hat, wie jener es gemeint hat: „verabschiede mich aus diesem Forum“. Für was braucht er denn noch einen Account wenn er sich verabschiedet.Wo ist da die Lüge? Eine Lüge ist es hingegen zu behaupten, er wäre hinausgeworfen worden. Zusätzlich bezeichnet er WB als einen Lügner, weil dieser ihm unterstellt, ein Spaßtheoretiker zu sein. Na, und? das ist doch keine Lüge sondern eine Stellungnahme, und wenn es nicht so war, hatte er stets das Recht diese Unterstellung zu widerlegen. Was soll denn daran schlimm sein?

Schlimm ist hingegen seine Reaktion: Sie ist infam und niederträchtig.

Bronsteyn schreibt, dass er als verlorener Sohn erst durch die Bekanntschaft mit Fourier in den Schoß des Marxismus zurückgekehrt sei. War denn für ihn das Verständnis der Erkenntnisse von Marx nicht ausreichend, um sich zu Marx zu bekennen? Oder hatte er ihn nie verstanden? Erst habe ich geglaubt, Bronsteyn wolle den Marxismus mit dem Fourierismus befruchten, inzwischen sehe ich das umgekehrt. Bronsteyn ist zuerst Fourierist, dann kommt lange nichts und irgendwann Marx – soweit er in sein Denkschema passt.

Weder das eine noch das andere ist originell.

Bronsteyn hatte sich, wie er uns mitteilt, vom Marxismus abgewandt, weil ihn damals das Sektenwesen abgestoßen hatte. Nun ist er, im Gegensatz zu (fast) allen Linken, als geläuterter, echter Marxist wieder zum Marxismus zurückgekehrt, um mit seiner Lehre einen für alle Antikommunisten wertvollen Beitrag zum künftigen Bestand dieses Unwesens zu leisten.

Danke,von Seiten aller Antikommunisten.

Bronsteyn vergibt nach übelsten und unflätigsten Beschimpfungen am Ende WB, denn er habe nichts gegen seinen „besessenen Ehrgeiz als solchen.“

Weil er dieses großzügige Gehabe selbst nicht ernst nimmt, droht er zuallerletzt schon mal mit dem Gulag für die ganz Unwilligen:

„wird es für ihn (WB) einen würdigen und sinnvollen Platz … geben, ganz sicher.“

Ja, so kann man neben der Peitsche (Sadismus und Masochismus gehören ja auch zum Programm von Fourier) die Menschen für die Arbeit in Fourierschen Kommunismus begeistern.

Toll !

Kim

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http://arschhoch.blogsport.de/2012/04/03/die-ablehnung-des-konzeptes-der-travail-attractif-anziehende-arbeit-durch-die-verfechter-des-bochumer-programms/#comments

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Nachtrag: es kommt noch besser!

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Kim B.
07. April 2012 um 16:28 Uhr

“ Meine Güte, das hältst du ja im Kopp nicht aus…“

Bronsteyn, das Auftreten derartiger, das Gemüt bewegende Erscheinungen ist bei den Verstand ausschließenden Toilettenmasochisten durchaus normal. Mach die keinen Kopp draus!

„Nein, da schreib ich nichts mehr zu.“

Bravo Bronsteyn, einen so schönen Erfolg hätte ich mir von meinem Beitrag nicht erhofft. Noch schöner wäre es, wenn du dich von nun an an diesen Vorsatz halten und dein von Hässlichkeit und Niederträchtig triefendes Geschwätz tatsächlich einstellen würdest.

Veuillez agréer, Monsieur Bronsteyn, l‘expression de mes sentiments distingués

Kim

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Kim B.
07. April 2012 um 16:43 Uhr

„Meine Güte, das hältste ja im Kopp nicht aus…“

Bronsteyn, das Auftreten deratiger, das Gemüt bewegende Erscheinungen, ist bei Verstand ausschließenden Toilettenmasochisten durchaus normal. Mach dir keinen Kopp draus!

„Nein, da schreib ich nichts mehr zu.“
Voilà Bronsteyn, du bist ja lernfähig. Einen so schönen Erfolg hätte ich mir von meinem Beitrag nicht erhofft.

Cordialement

Kim

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(und an Systemcrash gerichtet)
Kim B.
07. April 2012 um 18:53 Uhr

Hallo Dominosteineesser,

ich hab aus meiner Zeit als Stallausmisterin noch eine Peitsche im Schrank. Wenn du Lust verspürst, kannst du ja mal vorbei kommen, um dich durchkloppen zu lassen, damit ich mich auf meinen Job als Auspeitscherin im Bronsteyn(zeit)kommunismus vorbereiten kann.

Kim B.

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Written by bronsteyn

7. April 2012 um 12:01 am

Veröffentlicht in Humor

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