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Asiatische Produktionsweise – Thesen

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Die folgenden Notizen sind Ausdruck eines Klärungsprozesses bei mir selbst.

Neben Urkommunismus, Sklaverei, Feudalismus und Kapitalismus nennen Marx und Engels an einigen Stellen auch die asiatische Produktionsweise als eine der (jeweils zu Beginn ihrer Zeit) progressiven Epochen der Menschheitsgeschichte.

Speziell die asiatische Produktionsweise ist Gegenstand des Interesses vieler antistalinistischer Marxisten.

Manche versuchen aus der Existenz der asiatischen Produktionsweise in der menschlichen Geschichte auch eine Theorie für den Stalinismus herzuleiten.

Die meisten dieser „Ableitungen“ (z.B. bei Dutschke oder Rizzi) sind aus meiner Sicht fehlerhaft und basieren auf der Unkenntnis der asiatischen Produktionsweise.

Folgende noch vorläufige Thesen zur asiatischen Produktionsweise:

1. Die asiatische Produktionsweise ist in der menschlichen Geschichte keine marginale, sondern flächendeckende Erscheinung. Lediglich in Europa und Japan tritt sie markanterweise nicht auf (oder wenn dann nur mit einigen Überbauphänomenen).

2. Die asiatische Produktionsweise basiert auf dem Gruppen- konkreter Sippeneigentum an Grund und Boden, oder sogar noch auf dem Grundsatz des Gemeineigentums an Grund und Boden, der nur zeitweise an private Gruppen zur Nutzung übergeben wird. Die zahlenmässig und in der Produktion absolut dominierende Klasse sind die Bauern.

3. Die asiatische Produktionsweise ist idealtypisch charakterisiert durch die Existenz einer Kaste von Beamten. Dies kann viele Erscheinungsformen haben, am deutlichsten wird es bei der klassischen Beamtenhierarchie des antiken China.

4. Diese Beamtenhierarchie verdankt ihre Existenz einem gesellschaftlichen Konsens. Es handelt sich um ein gesellschaftliches Amt. Das ist beispielsweise ein wesentlicher Unterschied zur Sklaverei, da davon ausgegangen werden kann, dass die Sklavenklasse kaum ihre Existenz einem Konsens verdankte, dem sie zugestimmt hatte.

5. Ein weiteres, durchaus auch wesentliches Merkmal der asiatischen Produktionsweise ist die asiatische Despotie, welche in aller Regel sich als eine erbliche Dynastie manifestiert. Obwohl die asiatische Despotie in aller Regel im wesentlichen gewaltsamen und unterdrückerischen Charakter trägt, ist auch ihre Existenz im Grundsatz das Ergebnis eines gesellschaftlichen Konsenses innerhalb der Bauernklasse.

6. Innerhalb der asiatischen Produktionsweise können sich immer wieder auch mehr oder minder starke Aspekte anderer Produktionsweisen entwickeln, so vor allem Feudalismus (basierend auf dem Grundeigentum an Produktionsmitteln und dem Wachstum einer Sub-Klasse von Großgrundbesitzern), vereinzelt auch Sklaverei, später aber auch bürgerlicher Produktionsweise (Händler, Handwerker).

7. Die Beamtenkaste wurde von einigen marxistischen Theoretikern, die sich mit der Frage beschäftigen, als herrschende Klasse in der asiatischen Produktionsweise bezeichnet. Das ist aber falsch, denn die Beamtenkaste ist KEINE KLASSE im dem Sinne, wie dieser Begriff von Engels und vor allem Marx verwendet wurde. Die Beamtenkaste ist (in aller Regel) nach unten offen und an den Status des Beamten ist direkt auch kein Besitz an Produktionsmittel gebunden. Es ist im Grunde stets eine funktionelle Hierarchie, die nicht durch eine bestimmte Form des Eigentums an Produktionsmitteln gekennzeichnet ist.

8. Grundsätzlich ist nicht jede politisch herrschende organisierte Gruppierung deswegen eine eigene ökonomische Klasse. Es wäre sinnlos, beispielsweise die zeitweise China beherrschenden Eroberer (Mongolen, Mandschus) wegen ihrer politischen Dominanz zu jeweils einer eigenen „neuen Klasse“ zu erklären.

9. Jeder Ansatz, die stalinistische Bürokratie deswegen zu einer „neuen Klasse“ zu erklären, weil die Analogie zur asiatischen Produktionsweise das nahelegen würde, ist deshalb falsch, weil die Bürokratie auch in der asiatischen Produktionsweise KEINE herrschende Klasse war. Sie war gar keine Klasse, sondern ein grundsätzlich auf einem gesellschaftlichen Konsens beruhender Apparat, ein Amt. Die asiatische Despotie, grundsätzlich ebenfalls (in aller Regel) auf einem gesellschaftlichen Konsens beruhend, stellte das Leitungsorgan dieses Apparates dar. Die speziell der chinesischen Geschichte innewohnende Tendenz zum „dynastischen Zyklus“ zeigt dies deutlich. Die chinesische Geschichte kennt mehrere erfolgreiche Bauernrevolutionen gegen „entartete“ Dynastien, die stets mit der Einführung einer neuen Dynastie endete. In diesen Prozessen wurden meist die Ansätze zur Feudalisierung (Dominanz des Großgrundbesitzes) wieder rückgängig gemacht.
Ein chinesisches Sprichwort bringt diesen Zusammenhang deutlich zum Ausdruck:

„China wird regiert vom Kaiser durch die Armee, von den Beamten durch die Gesetze, vom Volk durch seine Geheimgesellschaften“.

Um diesen Spruch wirklich zu verstehen, muss man von der überragenden Bedeutung der bäuerlichen Geheimgesellschaften in China wissen, die meistens religiös am Taoismus oder auch am Buddhismus orientiert (Shaolin-Legende) über lange Strecken die chinesischen Geschichte entscheidend prägten.

10. Die Notwendigkeit der asiatischen Despotie rührte daher, dass es der über riesige Räume verteilten Bauernklasse in aller Regel nicht anders möglich war, den eigenen politischen Willen zum Ausdruck zu bringen als durch die Einsetzung einer kontrollierenden Despotie (Dynastie). Hinzu kommen meistens essentielle Aufgaben von Bürokratie und Despotie in der Organisation der Produktion: Vorratsbildung (altes Ägypten), Bewässerungssysteme (hydraulische Gesellschaften), Landesverteidigung.

11. Die asiatische Produktionweise entstand zwar direkt aus der klassenlosen Urgesellschaft, war aber selbst nicht klassenlos. Zum einen entstanden in ihrem Schoss immer wieder Ansätze zum Feudalismus (Großgrundbesitz), zum anderen entstand sie oft aus einem tatsächlichen Klassengegensatz zwischen Ackerbauern und viehzüchtenden Nomaden. Viehzüchtenden Nomaden ist etwa der Gedanke an Grundeigentum völlig fremd, Ackerbauen dagegen kennen bereits das eingeschränkte Eigentum an Grund und Boden, und sei es in Form des Sippeneigentums oder des Kollektiveigentums der gesamten Staatsangehörigen am Grund und Boden (z.B. bei den Inkas).

12. Der Staat in der asiatischen Produktionsweise ist durchaus ein Staat im Sinne von Marx und Engels, eine besondere unterdrückerische Maschine, eine Formation bewaffneter Menschen zur Niederhaltung anderer Menschengruppen. Insbesondere Chinas Geschichte ist von den Abwehrkämpfen der Ackerbauern gegen die räuberischen Nomaden aus dem Norden bestimmt (diese erkannten ja ein Grundeigentum nicht an).

13. Herrschende Klasse in der asiatischen Produktionsweise ist grundsätzlich die Bauernklasse, die ihre Interessen durch die Beamtenhierarchie und die asiatische Despotie zum Ausdruck zu bringen versucht. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass auch andere Kräfte immer wieder versuchten, die Beamtenhierarchie und die sie führende Despotie unter Kontrolle zu bringen. Hier sind besonders zu nennen: militärisch überlegen organisierte Eroberer der nördlichen nomadischen Steppenvölker; die immer wieder im Schoß der asiatischen Produktionsweise entstehende Gentry (als Übergangsform) und der Großgrundbesitz. Beiden Kräften gelang es auch immer wieder, den von der Bauernklasse geschaffenen Beamtenapparat durch die Einsetzung eigener Dynastien zumindest zeitweise (durchaus auch manchmal mehrere Generationen lang) unter Kontrolle zu bringen. Doch jede dieser Dynastien wurde regelmässig auch wieder gestürzt, und sehr häufig durch eine Bauernrevolution, die eine neue Dynastie begründete (besonders typisch: der Sturz der Mongolenherrschaft durch bäuerliche Geheimgesellschaften wie den „Weissen Lotos“ und die Begründung der Ming-Dynastie).

14. Aspekte der asiatischen Produktionsweise sind – mit Ausnahme von Europa und Japan – auf der gesamten Welt zu finden und prägten sich unterschiedlich aus. In allen Fällen fand auch eine Überlagerung durch andere Produktionsweisen mit unterschiedlicher Stärke statt, was den Blick auf die grundsätzliche Existenz dieser Produktionsweise im Einzelfall durchaus verstellen kann.
Asiatische Produktionsweise kam so zum Beispiel ausser in China auch in folgenden Gesellschaften vor:
– sehr stark bei den Inkas
– abgeschwächt bei den Aztheken und den Mayas
– in den frühen islamischen Reichen (Kalifate)
– in Indien bis zur Ankunft der englischen Kolonialisten (durchsetzt mit starken feudalen Elementen)
– in Korea (feudal überlagert)
– in Vietnam und gesamt Südostasien (auch hier mit feudalen Elementen)
– in vielen altafrikanischen Hochkulturen
– im alten Ägypten bis zur Überlagerung mit Elementen der Sklavenhaltergesellschaft im Rahmen der römischen Eroberung
– auch das Osmanische Reich war im Kern eine asiatische Despotie auf der Grundlage von Kernelementen der asiatischen Produktionsweise, schloss aber durch seine militärische Macht und seine Ausdehnung weiteste Gebiete anderer Produktionsweisen ein (darunter ausdrücklich auch die Sklaverei)

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Written by bronsteyn

18. März 2012 at 1:18 pm

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Der Guardian vom 26.6.1950

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Written by bronsteyn

2. Januar 2012 at 3:16 am

Veröffentlicht in Geschichte, Korea-Krieg

Das Archipel Gulag des nordkoreanischen Stalinismus

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Stalinisten, die geschworenen Feinde der Arbeiterklasse und in letzter Konsequenz die willfährigen Werkzeuge des Imperialismus, bestreiten gewöhnlich, dass es das alles gibt.
Stalinisten (von denen es immer noch einige gibt) beschweren sich dann gern darüber, dass hier wikipedia als Quelle angegeben wird. Weil „in wikipedia auch nicht immer die Wahrheit“ stehen würde.
Völlig richtig.
Nicht immer.
So steht im wikipedia-Artikel zum Koreakrieg folgende Geschichtslüge geschrieben:
„Er wurde am 25. Juni 1950 mit dem Überfall Nordkoreas auf Südkorea begonnen, und beide Parteien eroberten wechselseitig beinahe die gesamte Koreanische Halbinsel. “

Er wurde am 25. Juni 1950 mit dem Überfall Nordkoreas auf Südkorea begonnen, und beide Parteien eroberten wechselseitig beinahe die gesamte Koreanische Halbinsel.

Diese „Überfall-Theorie“ ist eine Lüge und ich habe hier in meinem Blog hinreichend genug Quellen, und zwar westliche Quellen angegeben, die das beweisen.
Die Tatsache der Geschichtslüge beweist sich in diesem wikipedia-Artikel auch dadurch, dass dort für diese Behauptung KEINE Quellen angeben sind. Eine einmal bestehende Lüge wird einfach weiter kolportiert.

Die Lügen der Stalinisten heute sind anderer Art.
Wo Beweise und Belege existieren, da behaupten sie einfach, dass z.B. in wikipedia „nicht immer die Wahrheit“ stünde.
Die Methoden der Stalinisten sind ähnlich wie die der Faschisten, z.B. bei den Auschwitz-Leugnern.
Sie behaupten die Nichtexistenz von Belegtem und Bewiesenem.

Imperialistische Propaganda beruht dagegen meist auf dem Verschweigen (Ausbruch Korea-Krieg, Bodo-Laegue-Massaker).

Zum Charakter des stalinistischen Kim-Regime in Nordkorea existieren genug Fakten und Belege, auch von Augenzeugen:

englischsprachige Fakten zum Jodok-Konzentrationslager in Nordkorea
deutschsprachiger Artikel mit Fakten zum Konzentrationslager Jodok

Beide Artikel sind mit zahlreichen Belegen und Quellenhinweisen untermauert.

Imprialistische Lügen sehen anders aus. Die Anatomie der imperialistischen „Koreakriegs-Lüge“ basiert auf dem völligen Fehlen von Quellen und Belegen.

Stalinisten sind die geschworenen Feinde der Arbeiterklasse und ihrer Interessen.
Auf dem Gebiet der Aufarbeitung von historischen Fakten arbeiten sie den Imperialisten in die Hände, wo immer es geht.

Es arbeitet den Imperialisten in die Hände, die Existenz von Konzentrationslagern in Nordkorea zu leugnen und das arbeiterfeindliche Kim-Regime zu idealisieren.

Written by bronsteyn

23. Dezember 2011 at 12:58 am

Veröffentlicht in Geschichte, Korea-Krieg

Korea Juli 1950 – Das Massaker von No Gun Ri

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Written by bronsteyn

22. Dezember 2011 at 1:14 pm

Veröffentlicht in Geschichte, Korea-Krieg

Haeju 25.6.1950 Kriegsbeginn Korea-Krieg

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Weitere Belege und Quellen für den Überfall südkoreanischer Truppen auf die nordkoreanische Stadt Haeju in der Zeit vom 24.6.-25.6.1950.
http://books.google.de/books?id=XMJpnYmKNQsC&pg=PA86&dq=haeju+korea&hl=de&sa=X&ei=GN3wTsTcOYXNswb6nsDWDw&ved=0CEkQ6AEwBA#v=onepage&q=haeju%20korea&f=false
Dean weist darauf hin, dass 1949 südkoreanische Truppen öfters die Demarkationslinie überschritten hatten. In der fraglichen Onjin-Region lag das 17. Regiment der südkoreanischen Armee, eine Spezialeinheit „antikommunistischer Zeloten“. Es wurde kommandiert von ehemaligen Offizieren der japanischen Armee (Kollaborateuren). Der Kommandeur dieser Einheit sprach damals von „Frühstück in Haeju, Mittagessen in Pyöngyang und Abendessen in Wonsan“. Genau diese Einheit war es, über die damals in der europäischen und amerikanischen Presse verbreitet wurde, dass sie die Stadt Haeju in den Junitagen eingenommen hatte. Nach geheimen Karten aus dem Büro General Willoughbys in Tokio wurde diese Stadt zwei Tage lang gehalten. Sie wurde aufgegeben, als sich das 17.Regiment zurückzog.
Er zitiert einen anderen Artikel, wo die westliche These, dass die Eroberung von Haeju eine Gegenattacke auf einen nordkoreanischen Angriff auf Kaesong gewesen sei, für „unvorstellbar“ (also inplausibel) erklärt wird. Der Angriff auf Haeju muss demnach VOR dem „offiziellen Kriegsausbruch“ stattgefunden haben und den Charakter eines „Überraschungsangriffs“ gehabt haben.
http://books.google.de/books?id=kHq7AAAAIAAJ&pg=PA49&dq=haeju+korea&hl=de&sa=X&ei=GN3wTsTcOYXNswb6nsDWDw&ved=0CGMQ6AEwCQ#v=onepage&q=haeju%20korea&f=false
beziehen sich in einer Fussnote auf einen Text von Karunakar Gupta, der von einer zumindest gleichzeitigen Offensive der südkoreanischen Truppen gegen Haeju mit dem offiziellen Kriegsbeginn ausgeht.

(Nebenbei bemerkt, auch die Regierung in Pyöngjang sprach damals von einem Angriff auf Haeju, als sie ihre Offensive verkündet. Dies wird aber als Beweis hier ausser Acht gelassen, aus naheliegenden Gründen).

http://books.google.de/books?id=RKecVf4JyDEC&pg=PA2&dq=haeju+korea&hl=de&sa=X&ei=OLjxTtf7AoXzsgaDvf0I&ved=0CFgQ6AEwBzgK#v=onepage&q=haeju%20korea&f=false
Bestätigt die bereits bekannten Angaben einschließlich der Siegesmeldungen der westlichen Presse und des südkoreanischen Rundfunks zur Einnahme der Stadt Haehu am 25.6.1950.
http://books.google.de/books?id=gy8uAQAAIAAJ&q=haeju+korea&dq=haeju+korea&hl=de&sa=X&ei=RLnxTqLBDMeKswbeo-HuDw&ved=0CFkQ6AEwBzge
Bestätigt die Einnahme von Haeju 24./25.6.1950
http://books.google.de/books?id=MlNaN_k4YtcC&pg=PA196&dq=haeju+korea&hl=de&sa=X&ei=RLnxTqLBDMeKswbeo-HuDw&ved=0CDcQ6AEwATge#v=onepage&q=haeju%20korea&f=false
Bezieht sich auf Bruce Cumings. Schwächt dessen Thesen insofern ab, als er davon spricht, dass die Einnahme Haejus nicht der eigentliche Beginn des Krieges gewesen wäre, sondern diesem Ereignis bereits seit 1949 ständige Grenzgefechte vorangingen. Er äussert Zweifel daran, dass Stalin ein Interesse hatte, sich mit den USA zu konfrontieren (berechtigt), geht aber davon aus, dass die Kim Il Sung Führung im Norden auf eine entsprechende Provokation des Südens gewartet hatte.

Ich möchte darauf hinweisen, dass es sich bei Haeju keineswegs um ein kleines bedeutungsloses Dorf handelte und bis heute handelt, sondern um eine mittelgrosse Industriestadt mit ca 250000 Einwohnern.

http://de.wikipedia.org/wiki/Haeju

Die imperialistische „Überfalltheorie“ (Nordkorea „überfiel“ Südkorea) zum Beginn des Koreakrieges muss endgültig ad acta gelegt werden. Sie ist überall und an jedem Ort, wo sie geäussert oder formuliert wird, als Lüge zu brandmarken.
(Was nichts daran ändert, dass das Regime der Kim-Dynastie im Norden arbeiterfeindlich und stalinistisch ist).

Written by bronsteyn

21. Dezember 2011 at 11:01 am

Veröffentlicht in Geschichte, Korea-Krieg

Video „Wie begann der Korea-Krieg“

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Written by bronsteyn

17. Dezember 2011 at 11:45 am

Die Entwicklung des nordkoreanischen Stalinismus

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Nachdem ich einige Artikel über die Entwicklung Koreas nach dem 2.Weltkrieg, den Ausbruch des Korea-Krieges und die Gründe für die Teilung Koreas im wesentlichen auf Initiative der USA geschrieben habe, möchte ich der Vollständigkeit halber die wichtigsten Meilensteine der Enstehung des kimilsungistisch-stalinistischen Staates im Norden Koreas darstellen.
Der Stalinismus hat auf seine Weise, aber ebenso massgebend wie der US-Imperialismus, entscheidend zur Teilung Koreas und zur Konterrevolution der Jahre 1950-1960 beigetragen.

Die Kommunistische Partei Koreas

Die Kommunistische Partei Koreas (KPK) wurde 1925 in völliger Illegalität gegründet, und zwar in Seoul. Korea war damals eine japanische Kolonie. Die Gründer waren Kim Yong-bom und Pak Hon-yong (letzterer fiel 1956 vermutlich den Säuberungen Kim-Il-Sungs zum Opfer). 1928 wurde die KPK Sektion der Komintern, wurde aber im gleichen Jahr wegen „Fraktionskämpfen“ für aufgelöst erklärt.
Parteizellen der KPK kämpften allerdings in den 30er einen Guerilliakrieg gegen das japanische Imperium.
Kim-Il-Sung, der spätere Herrscher Nordkoreas, trat zu dieser Zeit in China der KP Chinas bei.
Nach dem Zusammenbruch des japanischen Imperiums reorganisierte Parteigründer Pak Hon-yong (nach seiner Befreiung aus japanischer Haft) in Seoul die KPK und organisierte ein dort ansässiges Zentralkomitee.
Korea war in der Zwischenzeit in zwei Zonen geteilt worden, eine sowjetische Besatzungszone im Norden, eine amerikanische im Süden.
Die Kontakte der reorganisierten KPK in Seoul nach Norden werden als „begrenzt“ bezeichnet. Die Mehrheit der KPK-Zellen waren im Süden Koreas aktiv, im Norden dagegen nur sehr marginal.
Die sowjetischen Besatzungsbehörden organisierten im Norden Oktober 1945 ein „Nordkoreanisches Büro der Kommunistischen Partei Koreas“, das sich im wesentlichen aus zurückkehrenden Exil-Koreanern (vor allem aus der UdSSR) zusammensetzte.
Kim-Il-Sung war einer von ihnen, er war Hauptmann in der Roten Armee der UdSSR und schien der stalinistischen Führung der richtige Sachwalter ihrer Interessen zu sein.
Im Süden, wo das Hauptgewicht der KPK lag, war Kim-Il-Sung zu diesem Zeitpunkt fast völlig unbekannt.

Die kurzlebige „Volksrepublik Korea“
Die VRK wurde nach einer entsprechenden Aufforderung durch japanische Kolonialbehörden im September 1945 von koreanischen Nationalisten des Committee for the Preparation of Korean Independence (CPKI) in Seoul proklammiert. Sie forderte in ihrem Programm die entschädigungslose Enteignung des Grund und Bodens aller Kollaborateure, Nationalisierung der Schlüsselindustrien, Verbot von Kinderarbeit, demokratische Rechte und Freiheiten etc.
Gründung des National Council of Korean Labor Unions (NCKLU), sowie von National League of Peasant Unions, Korean Democratic Youth League, and Women’s League im Laufe des Jahres 1945.
Den US-Besatzungsbehörden paßte das gar nicht in den Kram, die VRK wurde per Dekret für aufgelöst erklärt (Januar 1946). Weiterhin existierende regionale Organe der VRK blieben in der südwestlichen Jeolla-Region und auf der Insel Jejudo aktiv, was zu Guerillakämpfen und dem Massaker an der Bevölkerung der Insel Jeju bis 1948 durch das US-Marionettenregime des Syngman Rhee führte.
Mit diesen Vorgängen aber hatten die Parteien und Organisationen im späteren Nordkorea allerdings nicht das geringste zu tun.

Getrennte Entwicklung ab 1945

Im Süden nannte sich die reorganisierte KPK zunächst „Kommunistische Partei von Südkorea“. 1946 schloss sich diese Partei – im Süden wohlgemerkt- mit der „Neuen Volkspartei Süd-Koreas“ und einer Fraktion der „Volkspartei Koreas“ zur „Arbeiterpartei Süd-Koreas“ zusammen (Dezember 1946) und vollzog faktisch die Teilung Koreas auch auf dieser Ebene.
Der nördliche Teil der „Neuen Volkspartei“ hatte sich schon im Juli 1946 mit dem „Nordkoreanischen Büro der Kommunistischen Partei Koreas“ zur „Arbeiterpartei Nord-Koreas“ zusammengeschlossen.

Was war die kurzlebige „Volkspartei Koreas“?
Sie wurde vom koreanischen Nationalisten Yuh Woon-Hyung in Südkorea begründet und verstand sich nicht als Klassen- oder Arbeiterpartei.
Sie durchlebte mehrere Spaltungen. Yuh Woon-Hyung propagierte die Einheit Koreas und begründete auch noch im Süden u.a. die „Labor People’s Party“. Er wurde 1947 von einem jungen Faschisten der Reaktion ermordet.

De Facto befand sich 1947-1949 Süd-Korea im Aufstand gegen das Syngman-Rhee-Regime.

Obwohl die „Arbeiterpartei Süd-Koreas“ gut verankert war und kämpfte, zwang die brutale Repression des US-Marionettenregimes viele ihrer führenden Persönlichkeiten dazu, sich nach Nord-Korea zu retten.

Da der Kampf um nationale Einheit nunmehr zentrale Linie wurde, fand Juni 1949 in Pyoengyang die Proklammation einer vereinigten „Arbeiterpartei Koreas“ aus den Arbeiterparteien in Nord- und Südkorea statt.
Erst jetzt verlegte sich das Gewicht innerhalb der Parteien und Organisationen, die sich auf den Kommunismus beriefen, auf den Norden Koreas.

Nordkorea vor dem Koreakrieg

Juli 1946 hatte das “Nordkoreabüro der Kommunistischen Partei” eine Volksfront-Regierung in Pyoengyang proklammiert, und zwar mit der „Neuen Volkspartei“, der „Demokratischen Partei“ und der religiösen „Chondoistischen Chondu-Partei“ als „Nordkoreanische Vaterländische Vereinigte Demokratische Front“.

Koreakrieg und danach

Im Zuge des Koreakrieges wurde das rebellische Potential in Südkorea im Rahmen massiver Massaker durch Syngman Rhee-Regime und US-Truppen ausgelöscht.
Formal blieb insofern die „Partei der Arbeit Koreas“ (PdAK) Erbe der reichen politischen Tradition des koreanischen Kommunismus, was aber ohne die imperialistischen Massaker nicht der Fall gewesen wäre.
Innerhalb der PdAK gab es folgende Fraktionen im Funktionärsapparat:
1. Die „Sowjet-Koreaner“, politisch der Führung der UdSSR nahestehend und meist aus ehemaligen Exilanten in der UdSSR bestehend.
2. Die „Heimat-Fraktion“, bestehend aus koreanischen Kommunisten, die niemals Korea verlassen hatten während der Kolonialzeit und eine grosse Klassenkampf-Erfahrung repräsentierten.
3. Die „Jenan-Fraktion“, die sich aus prochinesischen und damit promaoistischen Kräften zusammensetzte, die teilweise militärisch in den Einheiten der chinesischen Roten Armee gekämpft hatten.
4. Die „Guerilliafraktion“ um Kim-Il-Sung, die als Guerillias seit 1931 in der Mandschurei gekämpft hatten und teilweise auch in der sowjetischen Roten Armee gekämpft hatten.

Im Politbüro wurden anfangs die Sitze nach Fraktionslinien verteilt, je 4 pro Fraktiuon, nur 3 für Kim-Il-Sungs „Guerillia-Fraktion“.
Obwohl eine bürokratische, stalinistische Partei war die PdAK noch keine kimilsungistische, wie sie später werden sollte.
Kim-Il-Sung gelang es, die anderen Fraktionen nacheinander auszumanövrieren.
Er tat dies, indem er die jeweiligen Führungspersonen ausschaltete.
Alexei Ivanovich Hegay, der Führer der Sowjetkoreaner, wurde noch während des Koreakrieges auf bedeutungslose Posten abgeschoben, nachdem das Prestige Chinas durch den Einsatz von Truppen im Koreakrieg das der UdSSR bei weitem überstieg (1953).
Mu Chong, ein Führer der Jenan-Fraktion, wurde für militärische Fehler des Jahres 1950 im Koreakrieg verantwortlich gemacht (Vorrücken des US-Truppen und ihrer Hilfstruppen bis zum Yalu).
Der härteste Schlag Kim-Il-Sungs richtete sich allerdings gegen die „Heimat-Fraktion“´. Pak Hon-yong, ein ein einstmals populärer Führer der zerschlagenen „Arbeiterpartei Süd-Koreas“, wurde 1953 unter der Beschuldigung verhaftet, seit 1939 ein US-Agent gewesen zu sein, und vermutlich um 1955 trotz Intervention des Botschafters der UdSSR ermordet.
Die meisten der aus dem Süden stammenden Kommunisten wurden bei diesem „Domestic Purge“ liquidiert oder zu Zwangsarbeit verurteilt.
1956 kam es zu einem Übereinkommen zwischen den Sowjet-Koreanern und der Jenan-Fraktion, Kim-Il-Sungs Dominanz zu brechen. Ihm wurde zum Vorwurf gemacht, einen Polizeistaat kreiert zu haben und einen Personenkult um sich zu schaffen. Ausserdem wurde die rücksichtslose Industrialisierung auf dem Rücken der Bevölkerung angeprangert.
Nach seiner Rückkehr aus Moskau 1956 (wo er anlässlich Chrustschows Geheimrede geweilt hatte), griff Kim Il Sung durch, wobei der sich auf nationalistische Neigungen der jüngeren Funktionärselite gegen die „Ausländer“ stützte. Den nun folgenden Säuberungen fielen die wichtigsten Führer der beiden rivalisierenden Fraktionen zum Opfer.
Es kam nach Interventionen der chinesischen und der russischen Führung kurzzeitig zu einer Einstellung der Säuberungen, sie wurden 1957 aber verstärkt wieder aufgenommen.
Der übliche Verlauf einer solchen Säuberung war die Beschuldigung, dann ein Schauprozess und das darauf folgende Verschwinden den Betroffenen.

Das Kim-Il-Sung Regime und der Bruch zwischen der UdSSR und der VR China

Den 1956 entstehenden Bruch zwischen Russland und China nutzte Kim Il Sung, um einen Schlingerkurs zwischen beiden zu fahren.
Seine Fraktion entwickelte dementsprechend die explizit antimarxistische „Juche“-Ideologie.
Kernpunkte der Ideologie sind, dass die Interessen der eigenen Nation über denen der internationalen kommunistischen Bewegung stehen würden und dass ein „Arbeiterführer“ die Gesellschaft transformieren müsse. Zudem wird über eine „besondere“ Rolle Koreas gesprochen, das im Mittelpunkt der Welt stehe. Zwar ist der Mensch Subjekt in der Chuch’e-Ideologie, doch es wird auch bedingungslose Loyalität gefordert. Der klassische Marxismus-Leninismus sei in seinen „historischen Grenzen“ gefangen, die Chuch’e-Ideologie jedoch ewig.
Es ist kein Zufall, dass diese Ideologie Anziehungskraft auch auf ultrarechte Strömungen ausserhalb Koreas ausübte.
http://de.wikipedia.org/wiki/Chuch’e-Ideologie

Die Kim-Dynastie

Um 1960 darf Kim Il Sungs Macht als unanfechtbar angesehen werden. Die Guerillia-Fraktion dominierte und hatte alle anderen Fraktionen im Apparat ausgelöscht.
Eine neue, aus Technokraten gebildete Funktionärsschicht war absolut auf Kim Il Sung eingeschworen.

1972 wurde eine auf Kim Il Sung zugeschnittene Verfassung verabschiedet, gleichzeitig sein Sohn Kim Jong Il zum „Nachfolger“ aufgebaut. Sicherlich nicht ganz unbewusst reproduziert das Regime Herrschaftsformen der asiatischen Produktionsweise der koreanisch (-chinesischen) Vergangenheit.
Nicht zufällig erinnert das Regime an die Regierungsstrukturen vieler historischer Kaiserdynastien, und zwar gerade dann, wenn diese aus Bauernaufständen hervorgegangen sind.

Mit der ansteigenden Selbstbezogenheit des Regimes verengte und verschlechterte sich die ökonomische Lage Nordkoreas dramatisch.

Bis in die 60er Jahre dem von US-gestützten Militärregimes regierten Südkorea durchaus an Produktivität überlegen fällt Nordkorea seitdem konstant zurück.

1990 kommt es unter dem Eindruck des Zusammenbruchs des Sowjetsstaates auch noch zu einem formellen Abschied vom Marxismus-Leninismus, welcher als angepasst als europäische bzw russische Verhältnisse bezeichnet wird.

Beurteilung des nordkoreanischen Regimes in seiner historischen Rolle

Wie ist die relative Stabilität dieses anachronistischen Regimes zu erklären?
Zum einen ist sicher wichtig, dass es direkt aus den Ergebnissen des Koreakrieges hervorgegangen ist. Der Korea-Krieg war im Grunde eine grossflächig geplante und durchgeführte Konterrevolution durch den US-Imperialismus.

Nur scheinbar war diese Konterrevolution nicht vollständig, denn der urpsrüngliche Plan der US-Militärbehörden zur Eroberung ganz Koreas ging ja nicht auf.
Doch das wichtigste Ergebnis des Koreakrieges ist die Zerschlagung der unabhängigen Arbeiterbewegung Koreas, was im wesentlichen 1945-1950 stattfand.

Der Stalinismus leistete zu diesem Ergebnis durchaus einen entscheidenden Beitrag.

Entgegen der imperialistische Geschichtspropaganda zum Korea-Krieg hatte der Stalinimus kein Interesse an einer Konfrontation mit den USA, machte im wesentlichen eine Appeacement-Politik. In die koreanische Teilung ab 1945 willigte er im Prinzip ein, indem er die Teilung auch der koreanischen Parteien, vor allem der Kommunistischen Partei, mitvollzog.
Das US-Marionettenregime in Südkorea war allerdings zu instabil und zu schwach (sogar nach Aussagen amerikanischer Zeitzeugen), um gegen die Aufstandsbewegung im Süden wirklich Bestand zu haben.
Im Grund füllte die ab Juni 1950 vorrückende nordkoreanische Armee ein militärisches Vakuum auf Seiten der Reaktion, was erst durch die massive Invasion von Incheon September 1950 aufgehoben wurde.
Studiert man alle Fakten jener Zeit, kann man sich auch des Eindrucks nicht erwehren, dass das Vorrücken der nordkoreanischen Verbände auch den Zweck hatten, Kontrolle über die damals tobenden Aufstände in Südkorea zu bekommen.
Allerdings: den Stalinisten kann weder das Bodo-League-Massaker in Südkorea noch der durch südkoreanische Truppen ausgelöste Ausbruch des „heissen Krieges“ zu Vorwurf gemacht werden.

Der Bedrohung Chinas durch das Vorrücken der US-Verbände an den Jalu aber konnten die stalinistischen Führungen nicht tatenlos zusehen. Folgerichtig kam es zum Eingreifen chinesischer Verbände seit Ende 1950.
Doch die grundsätzliche Orientierung auf eine Appeasement-Politik gegenüber den Rollback-Absichten der USA kommt dadurch zum Ausdruck, dass die Frontlinien des Koreakrieges ab 1951 entlang des 38.Breitengrades zu erstarren begannen.
Dabei hätten die Truppen Chinas und der UdSSR (denn auch die war durch Luftstreitkräfte in Form der neuen MIGs beteiligt) die Kriegslage durchaus entscheiden können.
Gewiss ist richtig, dass die USA direkt und indirekt mit dem Einsatz der Atombombe drohten. Das entkräftet aber nicht die grundsätzliche These, dass die Politik Chinas und der UdSSR damals von Appeasement gegenüber dem Imperialismus bestimmt war.

Eine weltweite Solidarität mit der koreanischen Revolution und mit den niedergeschlagenen Aufständen in Südwestkorea herbeizuführen, dazu aber war der Stalinismus weltweit strukturell nicht in der Lage. Jede unabhängige Arbeiterbewegung, eine revolutionäre gar, wurde von den stalinistischen Apparaten zu Recht gefürchtet, mehr gefürchtet als die imperialistische Atombomben-Drohung.

Und auch hier leistete speziell der nordkoreanische Stalinismus um den geltungssüchtigen Kim Il Sung seinen Beitrag. Die Auslöschung und Liquidierung derjenigen Kader der südkoreanischen Arbeiterbewegung (speziell der KPK), die sich in den Norden in Sicherheit gebracht hatten, NACH dem Koreakrieg, ist sein grösstes Verbrechen.
Damit arbeiteten die nordkoreanischen Stalinisten der imperialistischen Propaganda über den Koreakrieg direkt in die Hände und leisteten direkte Unterstützung für die „Überfalltheorie“ zum 25.Juni 1950 (formeller Beginn des Koreakrieges).

Seitdem leistet das nordkoreanische Regime, ob freiwillig oder unfreiwillig, der imperialistischen Propaganda gute Dienste als Buhmann und Welt-Bösewicht. Die auf einem grotesken quasi-monarchischem bürokratischem System basierende katastrophale Planwirtschaft des Landes wird immer wieder als Beweis für die Untauglichkeit von Planwirtschaft genannt, als ob diese Tauglichkeit unabhängig davon betrachtet werden könnte, für welche Interessen sie tauglich ist.
„Militär zuerst“ ist die Devise des Regimes, denn auf genau diesem Militär basiert seine Macht über die Arbeiterklasse.

Das nordkoreanische Kim-stalinistische Regime muss ebenso wie das südkoreanische US-Satrappenregime gestürzt werden, damit eine revolutionäre Wiedervereinigung des Landes Wirklichkeit werden kann.

Und diese revolutionäre Wiedervereinigung kann nur das Ergebnis einer gesamtkoreanischen Räterepublik haben.
Gewiss mag das heute als ein noch fernes Ziel erscheinen.
Doch genau ist das positive Erbe des Aufstandes von Gwangju Mai 1980: Nicht die eine oder andere Form der Diktatur, sondern eine Republik der vom arbeitenden Volk jederzeit wählbaren und abwählbaren Delegierten.

Und für Nordkorea gilt besonders: das Kim-Regime arbeitet nur dem Imperialismus in die Hände, es muss gestürzt werden durch Arbeiter- und Soldatenräte.

(Alle faktischen Angaben basieren im wesentlichen auf:
http://en.wikipedia.org/wiki/Workers’_Party_of_Korea
und verwandte Artikel im englischen wikipedia)

Written by bronsteyn

15. Dezember 2011 at 10:06 pm

Veröffentlicht in Geschichte, Korea, Korea-Krieg

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