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Archive for the ‘Humor’ Category

Wal Buchenberg – „Thema erledigt“

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http://marx-forum.de/diskussion/forum_entry.php?id=6952

Ist dazu nicht alles Wesentliche gesagt?

verfasst von Wal Buchenberg, 08.04.2012, 14:25

Zum Beispiel hier.

Wozu noch ein Thread zu einem Thema, das schon in drei Threads diskutiert wurde?
Jeder hat seinen Standpunkt erläutert, auch Du.

Im übrigen nervt es, wenn nach dieser verzweigten Diskussion immer noch so getan wird, als wären in diesem Punkt gar keine Differenzen möglich und als müssten hier alle und jeder einer einzigen Meinung sein.

Gruß Wal
Thread gesperrt

Ich stimme insofern zu, als das Thema Wal Buchenberg damit wirklich erledigt ist.

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Nachtrag:

Interessante Beiträge noch von zwei anderen Teilnehmern im marx-forum (private Webseite von Wal Buchenberg), die Beachtung finden sollten:

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Der tiefere Sinn dieser Spaßgesellschaft….

verfasst von Uwe, 08.04.2012, 23:49

» Der tiefere Sinn dieser Spaßgesellschaft, die hier propagiert wird, ist
» der, dass mittels Spaßtheorie die verknöcherte Form der Arbeitsteilung
» erhalten bleiben kann. Da die Menschen verschieden sind, hat jeder an
» anderem Spaß. Die einen lieben es eben Klos zu putzen und Dreck zu
» schippen, die anderen lieben es mehr zu programmieren, zu komponieren und
» zu kommandieren. So bekommt ein jeder, was er möchte, die Wirtschaft blüht
» und gedeiht und das Leben ist schön. Und für alle Zeiten gibt es
» Staplerfahrer und Manager, Kloputzer und Sesselfurtzer, Maurer und
» Architekten, Programmierer und Knöpfedrücker, Ärzte und Arzthelferinnen,
» weil es eben jedem von ihnen so Spaß macht.

Das oben gesagte ist falsch, wurde so z.B. von mir nicht geschrieben und steht so nicht bei Fourier. Lesen würde helfen. Eine kleine Anekdote. Als Kind nahm mich mein Onkel mit zu seiner Arbeitsstätte. Er zeigte mir, wie alles wunderbar funktioniert und war stolz wie … auf seine Arbeit. Ich wollte nur weg. Es stank fürchterlich. Er arbeitete im Klärwerk.

» Diesen Spaßtheoretikern muss „es allerdings als eine Ungeheuerlichkeit
» erscheinen, dass es einmal keine Karrenschieber und keine Architekten von
» Beruf mehr geben soll und dass der Mann, der eine halbe Stunde lang als
» Architekt Anweisungen gegeben hat, auch eine Zeitlang die Karre schiebt,
» bis seine Tätigkeit als Architekt wieder in Anspruch genommen wird.

Wieviel Zeit? Der Dreh- und Angelpunkt besteht doch gerade darin. Wie lange und für wieviele Stunden wird welche Funktion von welchem Menschen wahrgenommen? Bis sie erfuellt ist? Kann das auch mal länger dauern? Und warum sollte man dieses für z. B. was unterbrechen? Ballspielen? Musizieren? Malen? Tanzen? Wo ist hier die von Dir verortete Spassgesellschaft und wer will diese implementieren?

Ein
» schöner Sozialismus, der die Karrenschieber von Beruf verewigt!“ F.
» Engels, Anti-Dühring, MEW 20, 186.

Und was gehört dazu, um nicht nur architektonische Meisterwerke zu erschaffen, sondern sich ebenso genügend Kondition und Fertigkeit anzueignen, dass die Karre nicht zur Seite kippt?

» Oder Marx: „In einer kommunistischen Gesellschaft gibt es keine Maler,
» sondern höchstens Menschen, die unter anderem auch malen.“ K. Marx,
» Deutsche Ideologie, MEW 3, 379.

Maler als Beruf oder malen wie Rembrandt? Was hat Marx hier wohl gemeint?

»
» Deshalb klingt es den Spaßtheoretikern schrill in den Ohren, wenn Marx
» feststellt: „Einmal die Arbeit emanzipiert, so wird jeder Mensch ein
» Arbeiter, und produktive Arbeit hört auf, eine Klasseneigenschaft zu
» sein.“ K. Marx, Bürgerkrieg in Frankreich, MEW 17, 342.

Richtig, jeder Mensch ein Arbeiter. Doch was bedeutet das aus damaliger oder heutiger Sicht? Warum schrieb er nicht, dass jeder Mensch ein Rembrandt oder Mozart werden wird?

»
» „Jeder ein Mensch Arbeiter“? Das ist doch kein Kommunismus, der Spaß
» macht!

Doch Wal, genau das meinten Bronsteyn, Fourier etc.. Wo in diesem Zitat sind die „sechs Stunden täglich“ versteckt?

» Denn in der Spaßtheorie beginnt der (soziale) Zwang genau dort, wo der
» Spaß aufhört. Spaßtheoretiker können sich nur vorstellen, dass Arbeiten,
» die vielleicht keinen Spaß machen, aber nötig sind, nur mittels sozialer
» Zwangsmaßnahmen erledigt werden können.

So wie Kim B., die wirklich ungern bestimmte Dinge wegmachen will, wie wir hier lesen konnten. Während nun Einige meinen, dass sämtliche menschlichen Tätigkeiten von den Menschen erledigt werden und zwar rund um die Uhr, abwechselnd von jedem, egal wann, eben, weil es menschliche Tätigkeiten sind, meinen andere, das schafft Mensch nur sechs Stunden am Tag und dann beginnt die wahre Freiheit. Und die Mittel dazu sind was?

Siehe meine kleine Anekdote oben. Menschen, denen ihre Arbeit Spass macht können sich auch heute schon auch nur schwer vorstellen, dass dies anderen nicht so geht (Chirurgen, Gerichtsmediziner, Straßenkehrer, Programmierer, Stahlwalzwerker, Bergarbeiter).

»
» Hinter dem Spaßvorhang lugt noch die kritische Frage, was denn passiere,
» wenn sich nicht ausreichend Spaßgesellen finden, um anfallende unspaßige
» Aufgaben zu erledigen. Nun, dann wird dem Spaß eben nachgeholfen werden
» durch allerlei Spaßspiele, Spaßpreise, Spaßauszeichnungen,
» Spaßbeförderungen und Spaßuniformen.

Nein Wal, auch das wurde geschrieben. Sicherlich heute ziemlich schwer vorstellbar, dass der entfremdete Mensch irgendwann zu den für sein menschliches Leben notwendigen Tätigkeiten zurückfinden wird; so dass sie ihm zu inhärenten Eigenschaften Tätigkeiten oder was auch immer werden. Manche z.B., wenn sie Kinder haben und das Kind die Windel voll hat, machen sie das selber weg, aber in einer Zwangsgesellschaft kann man das auf andere abwälzen.

»
» Wer wirklich Spaß haben will, der bekommt ihn. Nachzulesen bei Fourier,
» Freud, Marcuse und den Beatles.
»

Doch wohl eher bei Wal Buchenberg, denn bei Fourier, Marx etc. gehts um rotierende Arbeiten, menschliche Arbeiten, die der Mensch ausführt, weil sie ihn nicht mehr abstoßen. Bei Wal Buchenberg aber ist die ganze zum über- und weiterleben notwendige menschliche Tätigkeit reduziert auf sechs Stunden täglich. Und dann, die restlichen Stunden lebt er sich voll aus, kann tanzen, saufen, lachen, fröhlich sein. Aber nicht vorher, die sechs Stunden täglich, denn das ist Muss und nicht Mensch. Kann er das nicht rund um die Uhr? Ist es nicht egal wie lange er wofür braucht? Was, wenn er länger braucht? Was, wenn er schneller fertig ist?

Nach Meiner Meinung steht Wal Buchenberg auf dem Kopf und zetert mit seinem Spiegelbild

Uwe

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Arbeit und Leben

verfasst von Yuniel, 08.04.2012, 11:56

Hallo,

Ich möchte nochmal die Frage nach der Ausschließung von Arbeit und Leben stellen, die Lola aufgeworfen hat:

„Man sagt doch die Dichotomie von Arbeit und Leben sei in dieser Gesellschaft abgeschafft. Sehe ich das richtig?“

(„Dichotomie“ = entzweigeschnitten sein, getrennt sein, eine sich gegenseitige Ausschließung)

Die Frage war also nicht, ob Arbeit (Aktivität zum Überleben und zur Verbesserung des Lebens) im Kommunismus notwendig sei. Selbstverständlich ist sie auch im Kommunismus notwendig. Ich glaube, dieser Punkt muss nicht diskutiert werden.

Vielmehr zielt die Frage doch dahin, ob Arbeit in der kommunistischen Gesellfschaft eben nicht im Gegensatz zur Freude am Leben, individueller Selbstverwirklichung und subjektiver Motivation steht. Es geht also um die Frage, ob die „Notwendigkeit der Arbeit“ eine Sonderzone gegenüber von Freizeit und Selbstverwirklichung bleibt – wie eben im Kapitalismus – oder ob dieser Gegensatz grundsätzlich aufgehoben und eben nicht nur minimiert werden kann.

Wenn der Arbeiter die Maschine anwendet und nicht die Maschine den Arbeiter, dann würde es dem Arbeiter – aus meiner Sicht – wenig nützen, wenn er dies aus einer Situation eines notwendigen Übels tut, das gegenüber dieser abgetrennten Sphäre der Freizeit minimiert werden muss, damit er sich dann endlich verwirklichen kann. Der Unterschied zur kapitalistischen Dichotomie zwischen „Arbeit“ und „Freizeit“ wäre nur nominell, und die Wertproduktion durch das Abarbeiten des Plansolls ersetzt.

Das Verhältnis von „Mensch“ zu „Natur“ und „Notwendigkeit“ ist ja auch nicht nur durch technologischen Fortschritt und Prokuktivitätsstand bestimmt, sondern das alles bildet ein Ganzes innerhalb seiner Welchselbeziehung. Diese soll verändert werden. So verstehe ich den Begriff der „Aufhebung“.

Yuniel

(Thread wurde von Wal Buchenberg gesperrt. )

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Wer wählt, verändert die Partei, die er wählt, nicht die Verhältnisse. Gilt das nicht auch für Gewerkschaften?

verfasst von Yuniel, 08.04.2012, 19:39

Hallo Wal,

Sind Gewerkschaften systemimmanent, ähnlich wie Parteien?

…Das wäre mein nächster Diskussionspunkt, nachdem du eigenmächtig eine weitere Diskussion über das Thema Dichotomie von Arbeit und Leben durch Sperrung des Threads verhinderst. Wenn „alles gesagt wurde“, braucht ja niemand zu antworten.

Grüße

Yuniel

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Written by bronsteyn

9. April 2012 at 2:18 am

Veröffentlicht in Humor

Einfach zu gut, um dem Vergessen anheim zu fallen

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Nein, ich kommentiere gar nichts.

Geniessen Sie das folgende Posting von Kim (jemand von der „Buchumer kommune“):

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Kim B.
06. April 2012 um 16:35 Uhr

Bronsteyn lässt nicht locker: Auf seinem Blog veranstaltet er nun eine Umfrage, in der er den „Bochumern“ unterstellte Auffassungen in suggestive Fragen umwandelt. Ohne diesen vordergründigen Blödsinn soll um Zustimmung geworben werden, dass die „Bochumer“

-Stalinisten
-in bürgerlichen, kapitalistischen Denkstrukturen befangen
-und für Zwangsarbeit sind
-und weder Marx noch Engels verstanden haben

Das ist ziemlich unverschämt weiter nicht schlimm.

Bronsteyn hat seine erste strategische Front gegen den Hauptfeind, nein, nicht gegen den Kapitalismus, sondern Wal Buchenberg (WB) gegründet. Wen anders als den wegen seiner Vielschreiberei geschmähten WB’schen Intimfeind systemcrash hätte er finden können. Dabei hätte dessen, diesmal in fast lyrischer, ans Herz rührenden Tonlage geschriebenen, Kommentar im Prinzip auch von den „Bochumern“ unterzeichnet werden können: denn es ging in dieser Diskussion darum, ob sich Menschen in einer postkapitalistischen Gesellschaft ihre Zwecke in freier Entscheidung selbst setzen und dafür ihren Verstand gebrauchen (Bochumer), oder ob sie dafür äußere (von einer Behörde festgelegte?) Anreize, Wettbewerbe u. ä. brauchen, um auf Trab gehalten zu werden, mit Freude zur Arbeit zu gehen (Bronsteyn). Bronsteyn hat die Bochumer mit seiner Lehre nicht überzeugen können. Weil es ihm nicht um Wissen ging, ist seine Leidenschaft mit ihm durchgegangen und schließlich in Hass auf die „Bochumer“ gemündet. So geht das eben mit den Gefühlen.

Das ist lächerlich.

Bronsteyn bezeichnet WB als einen Lügner weil der ihn bezüglich dessen Accountlöschung so verstanden hat, wie jener es gemeint hat: „verabschiede mich aus diesem Forum“. Für was braucht er denn noch einen Account wenn er sich verabschiedet.Wo ist da die Lüge? Eine Lüge ist es hingegen zu behaupten, er wäre hinausgeworfen worden. Zusätzlich bezeichnet er WB als einen Lügner, weil dieser ihm unterstellt, ein Spaßtheoretiker zu sein. Na, und? das ist doch keine Lüge sondern eine Stellungnahme, und wenn es nicht so war, hatte er stets das Recht diese Unterstellung zu widerlegen. Was soll denn daran schlimm sein?

Schlimm ist hingegen seine Reaktion: Sie ist infam und niederträchtig.

Bronsteyn schreibt, dass er als verlorener Sohn erst durch die Bekanntschaft mit Fourier in den Schoß des Marxismus zurückgekehrt sei. War denn für ihn das Verständnis der Erkenntnisse von Marx nicht ausreichend, um sich zu Marx zu bekennen? Oder hatte er ihn nie verstanden? Erst habe ich geglaubt, Bronsteyn wolle den Marxismus mit dem Fourierismus befruchten, inzwischen sehe ich das umgekehrt. Bronsteyn ist zuerst Fourierist, dann kommt lange nichts und irgendwann Marx – soweit er in sein Denkschema passt.

Weder das eine noch das andere ist originell.

Bronsteyn hatte sich, wie er uns mitteilt, vom Marxismus abgewandt, weil ihn damals das Sektenwesen abgestoßen hatte. Nun ist er, im Gegensatz zu (fast) allen Linken, als geläuterter, echter Marxist wieder zum Marxismus zurückgekehrt, um mit seiner Lehre einen für alle Antikommunisten wertvollen Beitrag zum künftigen Bestand dieses Unwesens zu leisten.

Danke,von Seiten aller Antikommunisten.

Bronsteyn vergibt nach übelsten und unflätigsten Beschimpfungen am Ende WB, denn er habe nichts gegen seinen „besessenen Ehrgeiz als solchen.“

Weil er dieses großzügige Gehabe selbst nicht ernst nimmt, droht er zuallerletzt schon mal mit dem Gulag für die ganz Unwilligen:

„wird es für ihn (WB) einen würdigen und sinnvollen Platz … geben, ganz sicher.“

Ja, so kann man neben der Peitsche (Sadismus und Masochismus gehören ja auch zum Programm von Fourier) die Menschen für die Arbeit in Fourierschen Kommunismus begeistern.

Toll !

Kim

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http://arschhoch.blogsport.de/2012/04/03/die-ablehnung-des-konzeptes-der-travail-attractif-anziehende-arbeit-durch-die-verfechter-des-bochumer-programms/#comments

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Nachtrag: es kommt noch besser!

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Kim B.
07. April 2012 um 16:28 Uhr

“ Meine Güte, das hältst du ja im Kopp nicht aus…“

Bronsteyn, das Auftreten derartiger, das Gemüt bewegende Erscheinungen ist bei den Verstand ausschließenden Toilettenmasochisten durchaus normal. Mach die keinen Kopp draus!

„Nein, da schreib ich nichts mehr zu.“

Bravo Bronsteyn, einen so schönen Erfolg hätte ich mir von meinem Beitrag nicht erhofft. Noch schöner wäre es, wenn du dich von nun an an diesen Vorsatz halten und dein von Hässlichkeit und Niederträchtig triefendes Geschwätz tatsächlich einstellen würdest.

Veuillez agréer, Monsieur Bronsteyn, l‘expression de mes sentiments distingués

Kim

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Kim B.
07. April 2012 um 16:43 Uhr

„Meine Güte, das hältste ja im Kopp nicht aus…“

Bronsteyn, das Auftreten deratiger, das Gemüt bewegende Erscheinungen, ist bei Verstand ausschließenden Toilettenmasochisten durchaus normal. Mach dir keinen Kopp draus!

„Nein, da schreib ich nichts mehr zu.“
Voilà Bronsteyn, du bist ja lernfähig. Einen so schönen Erfolg hätte ich mir von meinem Beitrag nicht erhofft.

Cordialement

Kim

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(und an Systemcrash gerichtet)
Kim B.
07. April 2012 um 18:53 Uhr

Hallo Dominosteineesser,

ich hab aus meiner Zeit als Stallausmisterin noch eine Peitsche im Schrank. Wenn du Lust verspürst, kannst du ja mal vorbei kommen, um dich durchkloppen zu lassen, damit ich mich auf meinen Job als Auspeitscherin im Bronsteyn(zeit)kommunismus vorbereiten kann.

Kim B.

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Written by bronsteyn

7. April 2012 at 12:01 am

Veröffentlicht in Humor