Bronsteyns Agentur für Augenöffnung und kreative Weltveränderung

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Archive for the ‘US-Imperium’ Category

Neue Videos aus Honduras

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Alle Videos wurden am 1.7.2009 hochgeladen.

Video mit Bildern, der Sprecher erklärt auf spanisch, dass die Arbeiterbevölkerung von Honduras bislang aus dem politischen System faktisch ausgeschlossen war.

Demonstration in San Pedro Sula / Honduras

Barrikaden in San Pedro Sula

Demonstration in La Ceiba

Solidaritätsdemonstration in Buenos Aires mit dem honduranischen Volk, gegen den Putsch

Written by bronsteyn

2. Juli 2009 at 2:33 pm

Veröffentlicht in Honduras

Staatsstreich in Honduras: Videos

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Vom Staatsstreich des Militärs in Honduras tauchen die ersten Videos bei youtube auf.

Ich gebe einen groben Überblick. UPDATES immer ganz unten!

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Venezolanisches Fernsehen http://www.vtv.gob.ve/noticias-internacionales/20151

Interview mit Patricia Rodas, Aussenministerin der weggeputschten honduranischen Regierung (in Mexiko). Die mexikanische Regierung setzt demnach auf „Dialog“ mit den Putschisten und will „vermitteln“; Rodas beharrt darauf, dass der Putsch illegal ist.

http://www.youtube.com/watch?v=OUFLYwu7FiU

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Erklärung des gekidnappten und nach Costa Rica ausgewiesenen Präsidenten Zalaya aus Costa Rica. Am Anfang Videoaufnahmen von Demonstranten, die sich dem Militär entgegenstellen und mit den Soldaten diskutieren:

http://www.youtube.com/watch?v=MIhjhkn2SIU

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Die FMLN – Regierung in El Salvador erklärt Solidarität mit Zelaya (gegen den der Putsch sich richtete):

http://www.youtube.com/watch?v=Py0CI3RW5aE

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Spontane Demonstration in den Abendstunden des 28.6.2009 im Zentralpark von San Pedro Sula:

http://www.youtube.com/watch?v=h0tzdmAWF8c

http://www.youtube.com/watch?v=MxrUKa8SwsQ

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Solidaritätsvideo von MPT / Movimiento de los Pueblos y los Trabajadores Región de Coquimbo CHILE mit aktuellenVideoaufnahmen, hochgeladen 28. Juni 2009, unterlegt mit Musik von Victor Jara (El derecho de vivir en paz):

http://www.youtube.com/watch?v=gQaOXZH2xn8

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Demonstration vor dem vom Militär besetzten Präsidentenpalast in Tegucigalpa. Die Stimmung ist wütend, militant, aber weitgehend friedlich (außer brennenden Autoreifen und einzelnen Knüppeln). Es dürfte sich um einige tausend handeln. Hochgeladen am 28. Juni 2009 :

http://www.youtube.com/watch?v=5YCnp6MjFzo

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Weiteres Video von der spontanen Demo vor dem Präsidentenpalast, hochgeladen 28.6.2009. Das putschende Militär ist offensichtlich nicht Herr der Strasse. Das entrollte Transparent zeigt die Losung „No al terrorismo mediatico“, was so viel heisst wie „Nein zum Medienterrorismus“. Das Megaphon gibt die Verhaftung der Botschafter von Nicaragua, Kuba und Venezuela bekannt:

http://www.youtube.com/watch?v=UT241f3ECVU

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Besetzung von RADIO PROGRESO durch das Militär während des Staatsstreiches, um 10:00 am 28/06/09 und Demonstranten vor dem Gebäude des Senders, Sprechchöre skandierend „El pueblo unido james sera vencido“ (Das vereinigte Volk kann nicht besiegt werden). Die Soldaten wirken unsicher gegenüber den Demonstranten:

http://www.youtube.com/watch?v=Jz11fCvXyK4

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Strassenszenen in Tegucipalpa 28.6.2009. Die Strassen wie ausgestorben, die Staatsmedien sind geschlossen:

http://www.youtube.com/watch?v=Ab5GK4o87bY

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Venezolanisches Fernsehen, 28. Juni 2009, Telefonbericht. Demonstranten in Tegucipalpa diskutieren erregt mit den Putschsoldaten, Frauen schlagen mit Fäusten auf Putschisten ein, usw:

http://www.youtube.com/watch?v=R8HY1-TvaVo

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Weitere Bilder des venezolanischen Fernsehens. Demonstranten stellen sich den Militärs entgegen. 29. Juni 2009. Transparente fordern die „Vierte Urne“ ein (Abstimmung über eine neue Verfassung“. Militär besetzt und schließt das Staatsfernsehen:

http://www.youtube.com/watch?v=lw16plX7quU

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28.6. hochgeladen. Spontane Massendemonstration in Tegucigalpa:

http://www.youtube.com/watch?v=lUZih_qMUPM

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Wenn ich esrichtig sehe: Demonstranten demolieren einen Pressestand von „la Prensa“, wahrscheinlich eine Zeitung der Oligarchie:

http://www.youtube.com/watch?v=hPhKcDgtjck

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30.6.2009 hochgeladen. Interview mit Demonstranten vor dem geschlossenen Radio Progresso. Die Demonstranten sind erregt und skandieren Sprechchöre gegen den Putsch-Präsidenten. ES werden Sprechchöre gerufen im Hintergrund „Insurrection popular!“ (Volksaufstand!):

http://www.youtube.com/watch?v=XU6NKEnhC9M

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Ein weiteres Video zeigt Demonstranten bei Radio Progresso, 29.6. hochgeladen:

http://www.youtube.com/watch?v=iJb1sAge5DU

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Zusammenstösse zwischen Demonstranten und der Polizei gestern 29.6.2009, hochgeladen am 30.6.2009:

http://www.youtube.com/watch?v=xTdK8xaQlEk

http://www.youtube.com/watch?v=UeVCgoy0xgQ

http://www.youtube.com/watch?v=Yu7PAJKRIa8

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Filmberichte von „El Heraldo“, Tegucigalpa/Honduras – es handelt sich vermutlich um ein Presseorgan der Oligarchie:

http://www.youtube.com/watch?v=kWT_Bm6Y0g8

http://www.youtube.com/watch?v=BBcBkzMiN4I

Written by bronsteyn

30. Juni 2009 at 3:11 pm

Weitere Links zu den US-Massakern während des Korea-Krieges

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Weitere interessante Links zum Thema der US-Massaker während des Koreakrieges. Diese wurden bis zum Jahr 2000 von der „westlichen“ Geschichtsschreibung völlig verschwiegen.

AG Friedensforschung an der Uni Kassel zitiert Neues Deutschland von 26. Juli 2008 über das Ende des Koreakrieges (27.Juli 1953): „In der Zeit vom 25. Juni 1950 bis zum 27. Juli 1953 kamen nach konservativen westlichen Schätzungen über 4,6 Millionen Koreaner ums Leben, einschließlich drei Millionen Zivilisten im Norden und 500 000 Zivilisten im Süden der Halbinsel.“ Berichte über eine Guerillia in Südkorea, die bis 1952 andauerte.

BBC News Online 11 January, 2000: US-Staatssekretär Caldero erkennt die Leiden der Korea-Massaker an. Es handelte sich allerdings nur um das No Gun Ri – Massaker, das sich in keiner Weise mehr vertuschen liess, da US-Veteranen, die an dem Massaker beteiligt waren, sich offenbart hatten.

BBC News Online 22 March, 2000: Nordkorea fordert Untersuchung der Massaker während des Koreakrieges.

BBC Online April 2000: „Neue Beweise für Massentötungen während es Koreakrieges“: das Massaker von Dokchon, die Massenertränkung von Pohang

WDR: „Das Massaker von No Gun Ri“ (Korea 1950)  Sendedatum: Sendetermin Donnerstag, 29. März 2007.Es war ein Massaker an unschuldigen Zivilisten. Kaltblütig ausgeführt von Soldaten der amerikanischen Armee, befohlen von höchsten Generälen.“

freitag.de, 20.04.2007 „Ein Schutzwall aus Leichen“ Über das No Gun Ri Massaker 1950 , das jahrzehntelang den nordkoreanischen Truppen fälschlicherweise angelastet worden war, aber tatsächlich durch US-Truppen gerichtet wurde. Auch über die Operation Operation Rattentöter, ein anderes Massaker an ser südkoreanischen Bevölkerung in einer späteren Phase des Koreakrieges, und zwar 1951-52. Demnach gab es in Südkorea bis 1952 noch eine anti-Rhee und anti-US-Guerillia.

BBC News 18 August 2008: Exhumierung von Massengräbern (aufgrund Koreakriegsmassaker) in Deagu

Huffington Post, May 18, 2008: Massenmorde in Südkorea 1950 wurden vor der Geschichte verborgen. Der Artikel berichtet davon, dass Journalisten im Jahr 1950 durchaus von den Massenmorden berichten wollten, aber von ihren Vorgesetzten abgeblockt wurden. So dem Journalisten James Cameron geschehen bei dem Magazin London’s Picture Post. Derv Hournalist Alan Winnington von The Daily Worker berichtete auch über die Massaker, wurde von der US-Botschaft in London der Fälschung bezichtigt. Der Associated Press Korrespondent O.H.P. King brichtete auch über die Massenmorde des Rhe-Regimes, ebenso verschiedene US-Offiziere und Diplomaten,d eren Berichte allesamt unterdrückt wurden.

FAZ-NET, 19. November 2008: Korea-Krieg 1950 bis 1953: Wirkung und Wahrnehmung (Buchbesprechung) „Der Ort No Gun Ri, wo bei Beginn des Krieges koreanische Flüchtlinge getötet wurden, steht stellvertretend für andere Massaker, die es wohl gegeben hat.“. Ansonsten ist der Artikel, wie von der FAZ nicht anders zu erwarten, abwieglerisch bis zum Abwinken.

Artikel in SPIEGEL ONLINE  25.07.2006: „Hunderte Flüchtlinge starben „Ende Juli 1950 in der koreanischen Stadt No Gun Ri im amerikanischen Kugelhagel. Ein Versehen, hieß es stets von Seiten der US-Armee dazu. Nun sind Dokumente aufgetaucht, die zeigen: Das Massaker, eins der schlimmsten des 20. Jahrhunderts, war angeordnet.“

Eine Bemerkung am Rande: Der SPON – Artikel ist mit einigen Fotos illustriert, darunter  dieses hier miteinem US-amerikanischen Panzer. Die Bildbeschreibung dazu lautet: Ein US-Panzer rollt am 26. Juli 1950, Tag des Massakers, durch die Straßen von Yongdong nahe No Gun Ri. Später fiel die Stadt in die Hände nordkoreanischer Streitkräfte. Das ist insofern aufschlussreich, als die landläufigen Propagandalegenden zum Koreakrieg stets behaupten, dass die südkoreanische Armee bei Ausbruch des Krieges (einen Monat zuvor) keine Panzer und schweren Waffen besessen habe, und manchmal noch dreister, es wären bei Kriegsbeginn auch keine US-Truppen im Lande gewesen. Ich bin auf den Umstand ja schon eingegangen (Thema „Panzerüberlegenheit Nordkoreas…).

wikipedia in deutsch zum Massaker von No Gun Ri: http://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Nogeun-ri

wikipedia in deutsch zum Massaker von No Gun Ri: http://en.wikipedia.org/wiki/No_Gun_Ri

WDR-Dokumentarfilm zum Massaker von No Gun Ri zum Download.

Written by bronsteyn

27. Juni 2009 at 7:17 pm

Video über den Arbeitskampf bei den Ssangyong Motorenwerken

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UPDATE!

Leider nur in koreanisch und japanisch, aber mal sehen, ob wir ein eigenes Video dazu produzieren können mit dem Material:

Die URL: http://www.dailymotion.com/video/x9n677_20090621yyyyyyyyyyyyy_news

Der japanische Genosse und youtube-Nutzer dc2video lud den kompletten Film noch in zwei Teilen nach youtube hoch und stattete ihn mit einer deutschsprachigen Beschreibung aus, die einem Artikel der Linken Zeitung entnommen ist.

Herzlichen Dank an dc2video für die freundliche Unterstützung!

URL: http://www.youtube.com/watch?v=SnEsTgCyryQ

URL: http://www.youtube.com/watch?v=zguNkjUSz8U

Ergänzend ein historisches Video des youtube-Nutzers dc2video über die Aktionsform des Besetzungsstreiks, welcher besonders in den USA der 30er Jahre eine grosse Rolle spielte:

Written by bronsteyn

21. Juni 2009 at 3:40 pm

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Einige Filme und Videos aus und über Südkorea – Nachkriegsgeschichte

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Da ich mich derzeit aktualitätshalber (Atom- und Raketenkrise um Nordkorea) mit der koreanischen Geschichte beschäftige, möchte ich einige sehr interessante Videos aus youtube im deutschen Sprachraum vorstellen und knapp kommentieren.

Da wäre zunächst ein Wochenschaubericht in englischer Sprache, der im Jahr 1960 (also sieben Jahre nach dem Ende des Koreakrieges) vom Sturz des Massenmörders Syngman Rhee berichtet. „Unruhen auf dem Level einer Revolution“ (O-Ton). Bei der Gelegenheit wurde auch in westlichen Kinos ruchbar, dass Sygman Rhee die damaligen Wahlen (sowie alle vorangegangenen) gefälscht hatte.

Hören und sehen Sie selbst:

Doch die Kräfte, die Syngman Rhee an die Macht getragen hatten, waren nicht entmachtet. Südkorea erlebte dann eine neuerliche Diktatur unter Park Chung-Hee 1961-1979. In der offiziellen imperialistischen Propaganda der US-Apparate nannte sich das natürlich auch eine „Demokratie“, wie zuvor das Massakerregime Syngman Rhees. Park Chung-Hee war auch persönlich ein direkter Vertreter der ehemals mit dem japanischen Imperium kollaborierenden Oberschicht. Er wurde denn auch standesgemäß von seinem eigenen Geheimdienstchef – wohl aus persönlichen Gründen – umgebracht, was allerdings für die „Stabilität“ Südkoreas im Sinne des US-Imperiums untragbar war. Eine neue Diktatur musste her.

Ein wichtiger Wendepunkt war dann 1980 der Aufstand von Gwangju, auch das Massaker von Gwangju genannt. Der damalige neue Militärmachthaber Chun Doo Hwan liess Demonstrationen gegen seine neue Militärdiktatur zusammenschiessen und vor allem in der von jeher rebellischen Stadt Gwanju (Süd-Südwestkorea) richtete das Militär ein Massaker an, das zwar gemessen an dem Gemetzel des Bodo League Massakers „nur“ zwischen 200 (allerniedrigste Schätzungen) bis ca. 2000 (Angaben der Opferverbände) kostete, aber „dummerweise“ sich teilweise vor den Augen einer nicht mehr ganz so gehirngewaschenen „Öffentlichkeit“ stattfand. Immerhin berichteten damals auch deutsche Medien (sehr knapp) über diese Massenmorde, aber es reichte aus, das Militärregime (das natürlich die uneingeschränkte Unterstützung der Reagan-Regierung in den USA hatte) zumindest zu diskreditieren. Trotzdem regierte der Massenmörder von Gwanju noch bis 1988 und Südkorea wurde natürlich im medialen Hirnschiss hierzulande weiterhin eine „Demokratie“ genannt.

Für Südkorea war das Gwanju-Massaker ein Wendepunkt, die Bewegung zur Erkämpfung von echter und wirklicher Demokratie liess sich auch unter der neuen Diktatur nicht mehr unterdrücken. Gwanju gilt wegen des Mutes der damaligen Bevölkerung, die sich (anfangs völlig gewaltlos) dem Militär entgegenstellte, heute als „Schrein der koreanischen Demokratie“. Wie schon vor dem Koreakrieg stellte die Bevölkerung nach den ersten Massakern allerdings Einwohnerwehren auf und versuchten, international auf ihren Kampf gegen die Diktatur aufmerksam zu machen.

2007 erschien in Südkorea ein Spielfilm, der von diesem Massaker erzählt. Sein Name ist „18.Mai“ oder 518. Sie können unter dem Suchbegriff  „518“in youtube und diversen Suchmaschinen suchen, ich glaube so ziemlich allen Koreanern ist geläufig, was der Begriff bedeutet.

Im ostasiatischen Raum erregte dieser Film sehr viel Aufsehen und Zuspruch. Es versteht sich – angesichts unserer völlig verblödeten und von US-Produktionen aus Hollywood geprägten Kinolandschaft – fast von selbst, dass dieser Film zwar in japanisch usw synchronisiert wurde, aber nicht etwa in deutsch (ob in englisch entzieht sich meiner Kenntnis).

In Youtube kursieren verschiedene Trailer dieses Filmes und in den üblichen 10Min-Bruchstücken ist er sogar insgesamt vorhanden.

Hier der Filmbeginn gerippt (die restlichen Stücke müssen Sie sich zusammensuchen…). Die völlig arglose Bevölkerung wird in Filmschnitten dargestellt, sowie das nahende Verhängnis.

Hier ein Trailer zu dem Film:

Ein weiterer Trailer:

Und noch ein Trailer von 518:

Hier die vollständige Sequenz aus dem Spielfilm, in der das Militär das Feuer auf die Bevölkerung eröffnet. Die Szene ist den realen Ereignissen fast minutiös nachgestellt. Eine dramaturgische Meisterleistung, auch wenn ich kein Wort verstehe:

Achtung! Ab hier „real life“. Das folgende sind keine Spielfilmausschnitte mehr.

Hier ein Videomitschnitt, der den Angriff der Polizei auf eine Gedenkveranstaltung zu dem Thema am 18.5.2008 zeigt (es ist offensichtlich immer noch nicht ausgestanden):

Dieses Video zeigt – von Musik untermalt – originale Bilder aus dem „Gwanju Uprising“. Zu sehen sind hier auch Bilder der Selbstverteidigungsgruppen der Einwohner, Milizen, die nach den ersten Gewalttätigkeiten des Militärs gebildet wurden.

Dieses Video enthält Filmaufnahmen aus dieser Zeit (1980) aber auch von der Bewegung der folgenden Jahre, die für die gefallenen Helden von Gwanju Gerechtigkeit einforderte. Eine in den 1990er Jahren eingesetzte Kommission gab die Zahl der Opfer des Gwangju-Massakers mit 207 Toten und etwa 1000 Schwerverletzten an. Opferorganisationen gehen von mindestens 1000 Toten und 15.000 Verletzten aus.

Schauen Sie sich die Filme ruhig an, sie machen klug, vor allem, wenn mal wieder von der südkoreanischen Demokratie die Rede ist. Jedes demokratische Recht musste nämlich in hartem und opferreichen Kampf der Diktatur abgetrotzt werden. Und der Kampf ist noch lange nicht zu Ende.

Written by bronsteyn

18. Juni 2009 at 10:02 pm

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Ssangyong Motorenwerke: Streikbrecher zurückgeschlagen

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Streikposten

Streikposten

EILMELDUNG: Wir berichteten über den Streik und die Fabrikbesetzung bei den Ssangyong Motorenwerken in Pyeongtaek / Südkorea. Über unsere Kontakte nach Japan erreichte uns folgende Eilmeldung: Eine „company salvation squad“ (offensichtlich eine aus Leitenden Angestellten und diversen Streikbrechern zusammengesetzte Truppe aus „Scabs“) versuchte mittels eines vermeintlich „wasserdichten“ Plans am Morgen des 16. Juni das von den Arbeitern besetzte Werk zu erstürmen. Sie wurden jedoch von den Arbeitern und den sie unterstützenden Familienangehörigen wieder hinausgedrängt (gegen 11:45 Ortszeit).

Lesen Sie weiter in der Linken Zeitung

Written by bronsteyn

18. Juni 2009 at 5:15 pm

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Unbekanntes Südkorea der Arbeiter- und Studentenkämpfe

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Südkorea ist ein fernes Land. Wenn wir in unseren Medien in letzter Zeit mal von diesem Land was hören, dann meistens im Zusammenhang mit den Deklarationen südkoreanischer Regierungsvertreter in Fragen der Atom- und Raketenkrise um Nordkorea.
In den Geschichtsbüchern stehen zudem auch noch Märchen und Legenden über ein „demokratisches“ Südkorea, das 1950 vom „kommunistischen“ Nordkorea „überfallen“ wurde.
Der Koreakrieg 1950-53 ist ein eigenes Kapitel, das ich ja schon mit dem Thema des Bodo-League-Massakers angeschnitten hatte.
http://www.youtube.com/watch?v=S-hxwc…
Doch fast vollkommen unbekannt ist, was im Südkorea der Gegenwart und jüngsten Vergangenheit vorgeht und vorging.
Zunächst einmal: bis 1987 war Südkorea (mit sehr kurzzeitigen Unterbrechungen) eine Militärdiktatur, und zwar eine der brutalsten der Welt. Jedes demokratische Recht, jede Freiheit musste auf den Strassen und durch Streiks in den Fabriken den Machthabern abgetrotzt werden.
Der „offizielle“ Gewerkschaftsverband FKTU war eine Gründung der Militärdiktatur gewesen und befand sich strikt unter deren Kontrolle; somit ist er im wesentlichen als eine „gelbe Gewerkschaft“ zu bezeichnen.
Eine sehr kämpferische Studentenbewegung (die schon 1960 den Sturz des Massenmörders Syngman Rhee bewirkte) inspirierte auch das Entstehen einer autonomen, von Militärs und den grossen Bossen unabhängigen Gewerkschaftsbewegung.
Der unabhängige Gewerkschaftsverband KCTU wurde 1995 begründet, konnte aber seine Legalität erst 1999 durchsetzen. Das Recht auf Meinungsfreiheit und Demonstrationen musste gegen eine sehr harte Repression erkämpft werden (bis heute muss eine Demonstration in Südkorea genehmigt werden und nicht – wie in Deutschland – angemeldet).
1996/97 brachte der (damals noch völlig illegale) Gewerkschaftsverband KCTU die damals in einer Nacht- und Nebelaktion verabschiedeten Arbeitsgesetze zu Fall.
Parallel zum KCTU existiert eine sehr kämpferische Bewegung gegen die Basen der US-Armee im Land. Der „Antiamerikanismus“ der Arbeiterbevölkerung ist sprichwörtlich in Südkorea, denn – zu Recht – die USA werden für die Teilung Koreas verantwortlich gemacht.
In jüngerer Zeit beantwortet KCTU die massiven Entlassungswellen im Zuge der kapitalistischen Globalisierung mit Besetzungsstreiks.
All das ist ein in Deutschland weitgehend unbekanntes Südkorea. Arbeiter- und Studentenkämpfe in Südkorea kommen in unseren Medien, die vorgeben, „Nachrichten“ zu verbreiten, gar nicht vor.
Dieses Video soll einen visuellen Eindruck von diesen Kämpfen vermitteln.
Über den KCTU informieren Sie sich sinnvollerweise über dessen englischsprachige Webseite:
http://kctu.org

In diesem Zusammenhang empfehle ich auch folgendes Video:

Workers Revolt – South Korea

Produced by ABC Australia
Distributed by Journeyman Pictures

Demnach betrachten die südkoreanischen Behörden sogar Feierlichkeiten zum Jahretag der Befreiung (Gesamt-)Koreas von der japanischen Kolonialherrschaft (das war 1945) als „Gefährdung der Staatssicherheit“.

Das Einbetten dieses Videos ist leider (wohl aus urheberrechtlichen Gründen) deaktiviert, daher hier nur die URL:

http://www.youtube.com/watch?v=Ic–RX_yuD4

Written by bronsteyn

16. Juni 2009 at 6:06 pm

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Lehrergewerkschaft UTLA (Los Angeles) und Studenten im Streik (Videos)

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Streikmaßnahmen der UTLA (United Teachers of Los Angeles) gegen Budgetkürzungen, Klassenvergrösserungen und Massenentlassungen in Kalifornien. Studenten solidarisieren sich mit den Lehrern.

Die Genossen von zenshin.org machten mich auf diesen Arbeitskampf aufmerksam.

Eine vorläufige Sammlung von Videos. Artikel in Vorbereitung.

http://www.youtube.com/watch?v=eNp-OPdbR6g

http://www.youtube.com/watch?v=j5AM_9LcRCg&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=NG4xHguLsf0

http://www.youtube.com/watch?v=Y7P6YknZ2yY

Written by bronsteyn

15. Juni 2009 at 3:20 am

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Südkorea: Unbefristeter Besetzungs-Streik bei den Ssangyong Motorenwerken

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Streikposten der KCTU

Streikposten der KCTU

Von den Kollegen und Genossen von zenshin.org erhielten wir folgende Eilmeldung über einen gegenwärtig stattfindenden sehr harten Arbeitskampf im Südwesten Koreas.

Die Ssangyong Motorenwerke sind seit 22.Mai mit Unterstützung der Konföderation der Metallarbeiterunion in den unbefristeten Streik getreten. Die Arbeiter protestieren gegen massive Entlassungen aus Gründen der „Reorganisation“ (hierzulande würde man das „Arbeitsplatzabbau aus Rationalisierungsgründen“ nennen) und unternehmen Sit-Ins mit ihren Familien in der Pyeongtaek – Anlage (es handelt sich offensichtlich um ein Gebäude des Unternehmens)

Lesen Sie weiter in der Linken Zeitung

Written by bronsteyn

12. Juni 2009 at 4:00 pm

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Südkorea: Kämpferische Gewerkschaftsunion KCTU droht der Regierung mit Massenstreik

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Journalismus von unten tut not. Sonst wüssten Sie, liebe Leser, nicht, wie sich derzeit die Situation in Südkorea zuspitzt. Sie werden mehr wissen, wenn Sie diesen Artikel bis zum Ende lesen.

Die rechte Regierung Lee Myeong-bak, die unter dem Verdacht steht, am Tode des Ex – Präsidenten Roh Moo-hyun –hm- sagen wir einmal seltsam verwickelt gewesen zu sein, konfrontiert sich seit einiger Zeit mit der unabhängigen und kämpferischen Gewerkschaftsbewegung KCTU. Diese Regierung, die sich auf die gleichen Kreise stützt, die den Massenmörder Syngman Rhee und die auf ihn folgenden Militärdiktatoren Park Chun Hee und Chun Doo Hwan an die Macht brachten, kann sich mit dem Machtverlust der südkoreanischen Oligarchie seit 1987 immer noch nicht abfinden.

Lesen Sie weiter in der Linken Zeitung

Written by bronsteyn

12. Juni 2009 at 3:53 pm

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